Minister Schneider: Jetzt in der Kälte brauchen obdachlose Menschen unkonventionelle Hilfe

2. Februar 2012

Minister Schneider: Jetzt in der Kälte brauchen obdachlose Menschen unkonventionelle Hilfe

Angesichts der Eiseskälte appelliert Sozialminister Guntram Schneider an die Städte, dass sich Obdachlose zusätzlich zu den öffentlichen Einrichtungen unter anderem auch in U-Bahnschächten aufhalten dürfen. Auch bittet der Minister Einzelhändler um Verständnis, wenn sich wohnungslose Menschen beispielsweise im Eingangsbereich von Einkaufszentren aufwärmen wollen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Angesichts der Eiseskälte appelliert Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider an die Städte, dass sich Obdachlose zusätzlich zu den öffentlichen Einrichtungen unter anderem auch in U-Bahnschächten aufhalten dürfen. Auch bittet der Minister Einzelhändler um Verständnis, wenn sich wohnungslose Menschen beispielsweise im Eingangsbereich von Einkaufszentren aufwärmen wollen. „Jetzt bei diesen Temperaturen brauchen Menschen ohne Obdach und Wohnung den besonderen Schutz und die Solidarität der Gesellschaft – auch wenn Vorschriften dagegensprechen sollten, brauchen wir unkonventionelle Lösungen, um Obdachlose vor der Kälte zu schützen“, sagte Minister Schneider in Düsseldorf.

Der Minister appelliert zugleich an die Toleranz und Hilfsbereitschaft aller Bürgerinnen und Bürger. „Jeder sollte Verständnis dafür aufbrin­gen, dass sich Menschen ohne ein festes Dach über dem Kopf jetzt in einer besonderen Notsituation befinden und deshalb auf unbüro­kratische und schnelle Hilfe angewiesen sind“, erklärte Schneider.

In Nordrhein-Westfalen leben rund 11.000 Menschen, die als Obdach­lose von den kommunalen Behörden beispielsweise in Notunterkünften untergebracht werden. Wie viele Obdachlose es tatsächlich in Nord­rhein-Westfalen gibt, wird zurzeit in einer aktuellen Studie des Minis­teriums erhoben.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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