Gemeinsam mit Kommunen gegen Langzeitarbeitslosigkeit

12. März 2012

Minister Schneider: Gemeinsam mit den Kommunen gegen die Langzeitarbeitslosigkeit / Arbeitsminister berät mit den 18 kommunalen Jobcentern in NRW

Arbeitsminister Guntram Schneider hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der 18 Optionskommunen in Nordrhein-Westfalen getroffen, um mit ihnen über lokale Möglichkeiten im Kampf gegen die Langzeit­arbeitslosigkeit zu beraten. „Wir wollen dazu mit allen 18 Options­kommunen zielgerichtete und effektive Strategien vor Ort umsetzen“, sagte der Minister.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der 18 Optionskommunen in Nordrhein-Westfalen getroffen, um mit ihnen über lokale Möglichkeiten im Kampf gegen die Langzeit­arbeitslosigkeit zu beraten. „Wir wollen dazu mit allen 18 Options­kommunen zielgerichtete und effektive Strategien vor Ort umsetzen“, sagte der Minister.

Gesucht seien dezentrale Lösungen, die einen Beitrag zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit leisten können. Beispielsweise um Jugendliche besser in Ausbildung und Beschäftigung zu integrieren oder Migrantin­nen und Migranten durch gezielte Sprachförderung fit für den Job zu machen. „Möglichkeiten gibt es viele, es kommt darauf an, die pass­genaue Lösung für die Probleme vor Ort zu finden“, sagte Minister Schneider. Dazu habe das Arbeitsministerium bereits konkrete Unter­stützungsangebote für die kommunalen Jobcenter entwickelt. „In den kommenden Wochen wollen wir mit allen Optionskommunen ent­sprechende Zielvereinbarungen treffen“, so Schneider.

Seit Jahresbeginn wird in den 18 Optionskommunen – und das ist ein Drittel aller Kreise und kreisfreien Städte in NRW – die Arbeitsver­mittlung für Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung vom Kreis oder einer kreisfreien Stadt betreut und nicht wie sonst üblich von der Bundesagentur für Arbeit. Möglich geworden ist dies durch ein Bundesgesetz, das die Erprobung alternativer Modelle zur Ein­gliederung von Arbeitsuchenden vorsieht.

„Die kommunalen Jobcenter sind nun eine Chance, um eine lokale Arbeitsmarktpolitik aus einem Guss und ohne bürokratische Umwege umzusetzen“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider. Die Kommunen wüssten sehr genau, wo die Probleme und die Lösungsansätze vor Ort lägen. Daher werde so die lokale Verantwortung gestärkt und auch die Möglichkeiten des Landes zu einer engen Zusammenarbeit mit der kommunalen Ebene verbessert, betonte Minister Schneider.

Kommunale Jobcenter in NRW sind bereits seit 2005 die Städte Hamm und Mülheim/Ruhr sowie die Kreise Borken, Coesfeld, Düren, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hochsauerlandkreis, Kleve, Minden-Lübbecke und Steinfurt. Neu hinzugekommen sind im Jahr 2012 die Städte Essen, Münster, Solingen und Wuppertal sowie die Kreise Gütersloh, Lippe, Reckling­hausen und Warendorf.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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