Frauenerwerbsarbeit in NRW auf dem Höchststand

9. März 2012

Minister Schneider: Frauenerwerbsarbeit in NRW auf dem Höchststand / Arbeitsministerium unterstützt Berufsrückkehr von Frauen mit Online-Beratung

Neueste Zahlen des Landesarbeitsministeriums ergeben: Die Frauen­erwerbsquote liegt in Nordrhein-Westfalen mit fast 66 Prozent so hoch wie noch nie. „Frauen sind heute besser ausgebildet und qualifiziert als je zuvor“, sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf. „Dennoch arbeiten viele von ihnen oftmals unfreiwillig in schlecht bezahlten Jobs, häufig in Teilzeit oder in Minijobs“, so Schneider.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Neueste Zahlen des Landesarbeitsministeriums ergeben: Die Frauen­erwerbsquote liegt in Nordrhein-Westfalen mit fast 66 Prozent so hoch wie noch nie. „Frauen sind heute besser ausgebildet und qualifiziert als je zuvor“, sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf. „Dennoch arbeiten viele von ihnen oftmals unfreiwillig in schlecht bezahlten Jobs, häufig in Teilzeit oder in Minijobs“, so Schneider.

Daher ruft der Minister die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen auf, mehr in faire Beschäftigung von Frauen zu investieren. Angesichts aktueller Zahlen, wonach mittlerweile 34 Prozent der Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten, müssten Unternehmen mehr für Berufs­rückkehrerinnen nach einer Familienpause tun. „Frauen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, sollten mehr Alternativen geboten werden als geringfügige Beschäftigung. Sie brauchen faire Arbeit, das heißt gute und faire reguläre Arbeitsplätze“, sagte Schneider.

„Die Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel“, stellte der Arbeitsminister nüchtern fest. „Frauen bringen enormes Potential für die Arbeitswelt mit. Darauf zu verzichten, ist fahrlässig“, so Schneider. Weil sich die Be­rufstätigkeit nach einer Familienphase oft schwierig gestalte, unterstütze das Arbeitsministerium Frauen mit einem umfassenden und bundesweit einmaligen Informations- und Serviceangebot: Das Handlungsprogramm „Berufsrückkehr - Brücken bauen in den Beruf“ verbindet verschiedene Angebote und Förderinstrumente, die aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds unterstützt werden.

Teil dieses Handlungsprogramms ist das Online-Portal KomNet, das ein kompaktes Informations- und Orientierungsangebot für Berufsrück­kehrerinnen anbietet: Rund 30 Expertinnen und Experten stehen hinter dem KomNet-System und beantworten Fragen zu Berufsrückkehr, Elternzeit, Minijob oder Kinderbetreuung. Die Frauen bekommen auch Auskunft rund um ihre Rechte und Ansprüche als Arbeitnehmerinnen, die selbstverständlich auch geringfügig Beschäftigte und Minijobberin­nen haben. Zudem werden sie auf Weiterbildungsmöglichkeiten wie zum Beispiel den Bildungsscheck NRW hingewiesen.

„Ein erfolgreicher Wiedereinstieg nach einer Familienphase ermöglicht Frauen eine auf Kontinuität und Entwicklung angelegte Berufskarriere“, sagte der Minister, „das unterstützen wir nach Kräften!“ Die Wirtschaft solle nun im eigenen Interesse handeln und Maßnahmen ergreifen, die mehr Frauen eine Beschäftigung ermöglichen. „Dazu gehören vor allem flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen in Unternehmen“, so Schneider.

Mehr Informationen zum Thema gibt es auch im Netz auf:
http://www.komnet.nrw.de/berufsrueckkehr/
http://www.arbeit.nrw.de/pdf/arbeit/bs_berufsrueckkehr_flyer.pdf

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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