Regionale Arbeitsstellen: Erfolgsmodell für Integration

9. November 2010

Minister Schneider: „Ein Erfolgsmodell für die Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ / 30 Jahre Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien

„Jedes Kind und jeder Jugendliche soll sich nach seinen Fähigkeiten entwickeln können – ganz egal aus welcher sozialen Schicht oder ethnischer Herkunft er oder sie stammt. Das sagte Integrationsminister Guntram Schneider zum 30-jährigen Jubiläum der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien: "Sie gehören seit Jahren zu den wichtigsten integrations­politischen Einrichtungen des Landes."

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die Verbesserung der Bildungschancen für Jugendliche mit Migrations­hintergund gehört zu den Schwerpunkten der nordrhein-westfälischen Integrationspolitik. „Jedes Kind und jeder Jugendliche soll sich nach seinen Fähigkeiten entwickeln können – ganz egal aus welcher sozialen Schicht oder ethnischer Herkunft er oder sie stammt“, sagte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider heute in Essen anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) in NRW. Sie gehören seit Jahren zu den wichtigsten integrations­politischen Einrichtungen des Landes. 

Zentrale Aufgabe der Landesregierung ist es, die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund dauerhaft sicher­zustellen. „Die 27 RAAs in den Städten und Kreisen leisten einen unver­zichtbaren Beitrag, damit Bildung und Integration vor Ort umgesetzt werden kann“, erklärte Minister Schneider zum Festakt auf der Zeche Zollverein.

„Die Arbeitsstellen sind ein Erfolgsmodell“, betonte der Minister. Sie stünden für die konzeptionelle Arbeit und Projektentwicklung beispiels­weise im Bereich der frühen Bildung, für die Fortbildung von Erzieherin­nen und Erziehern sowie Lehrkräften in allen Bereichen der interkultu­rellen Bildung, für Beratung und Organisation im Rahmen kommunaler Integrationskonzepte, für die Kooperation und Vernetzung mit anderen Einrichtungen wie etwa den Migrantenselbstorganisationen.

Minister Schneider dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regionalen Arbeitsstellen ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit. „Bleiben Sie der Seismograph, der die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen be­schreibt“, meinte Schneider.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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