Zwei Millionen Euro für Integrationsprojekte in 59 Kommunen

27. Oktober 2011

Minister Schneider: Ein erfolgreiches Programm für optimale Integration vor Ort / Zwei Millionen Euro für Integrationsprojekte in 59 Kommunen

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung von Integrationsangeboten vor Ort. Im Rahmen des Landesprogramms zur innovativen kommunalen Integrationsarbeit „KOMM-IN NRW“ erhalten im Förderjahr 2011 insgesamt 59 Kreise, Städte und Gemeinden finanzielle Unterstützung für entsprechende Projekte. Acht Kommunen beteiligen sich erstmals an dem Landesprogramm. Für „KOMM-IN“ stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung von Integrationsangeboten vor Ort. Im Rahmen des Landesprogramms zur innovativen kommunalen Integrationsarbeit „KOMM-IN NRW“ erhalten im Förderjahr 2011 insgesamt 59 Kreise, Städte und Gemeinden finanzielle Unterstützung für entsprechende Projekte. Acht Kommunen beteiligen sich erstmals an dem Landesprogramm. Für „KOMM-IN“ stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung.

„Das große Interesse der Kommunen an dem Programm freut mich sehr“, sagte Minister Schneider. „KOMM-IN trägt mit dazu bei, dass Städte und Gemeinden effiziente Strukturen für die Integration vor Ort aufbauen können“, betonte der Minister. Das Programm helfe mit, dass Nordrhein-Westfalen Integrationsland Nummer eins in Deutschland sei. „Dafür tun wir sehr viel – gerade auch jetzt mit unserem vor kurzem vorgelegten Teilhabe- und Integrationsgesetz schaffen wir mit den kommunalen Integrationszentren nachhaltige Strukturen für eine gute Integrationsarbeit in unserem Land“, erklärte Schneider.

Integration gelinge dort, wo die Menschen leben: Vor Ort in den Kreisen, Städten und Gemeinden des Landes. Das Landesprogramm „KOMM-IN NRW“ setze in diesem Jahr wieder neue Akzente, so Schneider. „Hierzu gehören Projekte mit den Schwerpunkten Bildung, Arbeit und Wohnen sowie die verbindliche Einbeziehung der Migrantenorganisationen und der kommunalen Migrantenvertretungen in die Projekte“, sagte der Minister.

Beispielsweise stellten die Städte Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen ein Gemeinschaftsprojekt auf die Beine. Unternehmen, Unternehmensverbände und Kommunen werben unter anderem mit gemeinsamen Öffentlichkeitskampagnen dafür, dass mehr Migrantinnen und Migranten in Betrieben und Verwaltung beschäftigt werden.

Der Kreis Höxter etwa will die politische Teilhabe und gesellschaftliche Partizipation von Migrantinnen und Migranten nachhaltig fördern. Dazu schreiben die Bürgermeister des Kreises Migrantinnen und Migranten ohne deutschen Pass an und werben für Einbürgerung. Die Stadt Monheim hat sich gemeinsam mit der Stadt Hilden und dem Kreis Mettmann zum Ziel gesetzt, qualifizierte Berufsperspektiven für Menschen mit Migrationshintergrund besonders im sozialen, pflegerischen und medizinischen Bereich zu schaffen.

In Nordrhein-Westfalen leben rund 4,2 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 23,3 Prozent.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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