Minister Schneider: Dieses Fachkräftepotenzial darf nicht länger verschenkt werden!

25. September 2014

Minister Schneider: Dieses Fachkräftepotenzial darf nicht länger verschenkt werden!

Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Unternehmen in NRW aufgerufen, bei der Suche nach Fachkräften verstärkt auch Menschen mit Behinderungen in den Blick zu nehmen: „Viele von ihnen haben besondere Fähigkeiten und sind besonders motiviert, im Job etwas zu leisten. Das sind Fachkräftepotenziale, die nicht länger verschenkt werden dürfen“, sagte Schneider in Essen auf der von den nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern gemeinsam mit den Berufsförderungswerken organisierten Veranstaltung „Fachkräfte inklusive!“. Damit, so der Minister weiter, sei NRW das erste Bundesland, in dem sich die Kammern und die Dienstleister der beruflichen Rehabilitation in NRW zusammengetan haben, um die Unternehmen gezielt auf diese bedeutende Ressource des Arbeitsmarktes aufmerksam zu machen, die noch viel zu häufig brach liege.

IHKen und Berufsförderungswerke zeigen Bedeutung von Menschen mit Behinderungen für den Arbeitsmarkt

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Unternehmen in NRW aufgerufen, bei der Suche nach Fachkräften verstärkt auch Menschen mit Behinderungen in den Blick zu nehmen: „Viele von ihnen haben besondere Fähigkeiten und sind besonders motiviert, im Job etwas zu leisten. Das sind Fachkräftepotenziale, die nicht länger verschenkt werden dürfen“, sagte Schneider in Essen auf der von den nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern gemeinsam mit den Berufsförderungswerken organisierten Veranstaltung „Fachkräfte inklusive!“.

Damit, so der Minister weiter, sei NRW das erste Bundesland, in dem sich die Kammern und die Dienstleister der beruflichen Rehabilitation in NRW zusammengetan haben, um die Unternehmen gezielt auf diese bedeutende Ressource des Arbeitsmarktes aufmerksam zu machen, die noch viel zu häufig brach liege. „Besonders wichtig finde ich, dass hier Beispiele guter Praxis vorgestellt werden, die zeigen, dass Inklusion in Arbeit funktioniert und sowohl für die Beschäftigten, als auch für die Unternehmen ein Gewinn ist“.

Die wichtigste Voraussetzung hierfür sei ein Barriereabbau in den Köpfen und am Arbeitsplatz. Es bedürfe gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure aus Politik und Wirtschaft, um für den absehbaren Fachkräftemangel gewappnet zu sein. „Vielen Unternehmen fehlen heute noch das Wissen und die Erfahrung, um Menschen mit Behinderung nachhaltig auszubilden, zu beschäftigen sowie die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden trotz gesundheitlicher Einschränkungen zu erhalten“, sagte Schneider.

Arbeit diene nicht nur dem Broterwerb, sondern sei der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und Anerkennung, so der Minister. „Dies ist insbesondere für Menschen mit Behinderung von großer Bedeutung. Allerdings profitieren sie noch längst nicht in gleichem Maße wie andere Personengruppen von der verbesserten Arbeitsmarktlage“.

Mit dem Landesprogramm „Integration unternehmen!“ fördert das Land gemeinsam mit den Landschaftsverbänden die Schaffung neuer Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in Integrationsunternehmen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten. Seit 2008 hat sich die Zahl der Integrationsunternehmen in NRW mehr als verdoppelt: Fast 2.600 Menschen haben so eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in einem Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes gefunden. „Und nicht nur dort beweisen Menschen mit Behinderungen jeden Tag, dass sie wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, auf die viele Unternehmen gar nicht mehr verzichten wollen“, sagte Minister Schneider.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon: 0211 855-3118.

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