Minister Schneider: Die Diskriminierung von Minderheiten darf nicht hingenommen werden

3. September 2014

Minister Schneider: Die Diskriminierung von Minderheiten darf nicht hingenommen werden

Anlässlich der vorgestellten Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wonach jeder Dritte in Deutschland Sinti und Roma ablehnt, erklärte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider: „Das ist alarmierend. Denn es macht klar, dass die Gleichberechtigung aller europäischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger bei einem großen Teil in der deutschen Bevölkerung nicht verankert ist. Die Roma sind europäische Bürgerinnen und Bürger. Sie sind die größte Minderheit der Europäischen Union mit etwa sechs Millionen Menschen. Sie zu diskriminieren in der EU, kommt der Ablehnung des europäischen Gedankens gleich.“

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Anlässlich der heute vorgestellten Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wonach jeder Dritte in Deutschland Sinti und Roma ablehnt, erklärte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider: „Das ist alarmierend. Denn es macht klar, dass die Gleichberechtigung aller europäischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger bei einem großen Teil in der deutschen Bevölkerung nicht verankert ist. Die Roma sind europäische Bürgerinnen und Bürger. Sie sind die größte Minderheit der Europäischen Union mit etwa sechs Millionen Menschen. Sie zu diskriminieren in der EU, kommt der Ablehnung des europäischen Gedankens gleich.“

Viele dieser Menschen gehörten den deutschen Sinti an, die seit mehr als 600 Jahren in Deutschland leben, so der Minister. „Das macht die Absurdität dieser ablehnenden Einstellung deutlich. Ich weiß, dass die Debatte über die Zuwanderung aus Südosteuropa in den Medien, die teilweise sehr populistisch auf Roma zugeschnitten wurde, hier nicht gerade zu einer Entspannung beigetragen hat“.

Schneider machte deutlich, dass es wichtig sei, vor allem die Neuzugewanderten aus Bulgarien und Rumänien schnellstens zu integrieren: „Die Kinder müssen beschult, die Eltern in Arbeit gebracht werden. Dazu sind zum Teil auch Qualifizierungsmaßnahmen nötig“, so der Minister. NRW nehme dafür rund 7,5 Millionen Euro in die Hand und unterstütze die Kommunen, in denen die stärkste Zuwanderung in den letzten Jahren stattgefunden hat. Auch mit Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds will NRW ab 2015 die Qualifizierung und Integration von Neuzuwanderern in großem Stil finanzieren. Zudem unterstütze das Land den Landesverband deutscher Sinti und Roma NRW, denn: „Es ist wichtig, dass die Selbstorganisationen gestärkt werden, damit sie sich professionalisieren können und dann auch ihre Stimme erheben können.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon: 0211 855-3118.

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