Minister Schneider: Chance für junge Mütter ohne Berufsausbildung

6. April 2012

Minister Schneider: Chance für junge Mütter ohne Berufsausbildung / Programm zur Teilzeit-Berufsausbildung

Eine Chance für junge Menschen, die bereits Eltern sind, aber noch keine Berufsausbildung abgeschlossen haben: Im April startet der vierte Durchgang des Landesprogramms zum Einstieg in eine Teilzeit-Berufsausbildung. „Ohne Ausbildung fällt der Berufseinstieg doppelt schwer. Prekäre Beschäftigung und Altersarmut sind damit fast vorprogrammiert. Deshalb ist es so wichtig, dass junge Mütter die Möglichkeit nutzen, eine Berufsausbildung nachzuholen. Das ist insbesondere auch eine Chance für junge Migrantinnen“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Eine Chance für junge Menschen, die bereits Eltern sind, aber noch keine Berufsausbildung abgeschlossen haben: Im April startet der vierte Durchgang des Landesprogramms zum Einstieg in eine Teilzeit-Berufsausbildung. „Ohne Ausbildung fällt der Berufseinstieg doppelt schwer. Prekäre Beschäftigung und Altersarmut sind damit fast vorprogrammiert. Deshalb ist es so wichtig, dass junge Mütter die Möglichkeit nutzen, eine Berufsausbildung nachzuholen. Das ist insbesondere auch eine Chance für junge Migrantinnen“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider.

Insgesamt stehen in dem Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven eröffnen“ (TEP) in diesem Jahr 540 Plätze zur Verfügung, von denen noch nicht alle vergeben sind. TEP unterstützt hauptsächlich alleinerziehende Mütter beim Einstieg in eine Teilzeitberufsausbildung – also bei der Suche nach einem betrieblichen Teilzeitausbildungsplatz und nach Möglichkeiten, Familienpflichten und Ausbildung zu vereinbaren.

Das Programm gliedert sich in eine bis zu viermonatige Vorbereitungsphase und eine bis zu achtmonatige Phase, in der die Teilnehmenden in der ersten Zeit ihrer Ausbildung begleitet werden. Gleichzeitig werden auch die ausbildenden Betriebe beraten, für die Teilzeitausbildung oft Neuland ist. 98 Prozent der Teilnehmenden sind Frauen, 60 Prozent Alleinerziehende.

Die Bilanz der bisherigen TEP-Durchläufe könne sich sehen lassen, so der Minister: Fast 40 Prozent der Teilnehmenden wurden durch das Programm direkt in eine Ausbildung vermittelt. Weitere 30 Prozent haben durch TEP eine Anschlussperspektive bekommen; dazu zählen bei¬spielsweise die Aufnahme einer Beschäftigung, das Nachholen eines Schulabschlusses oder der Wechsel in eine andere Qualifizierung. Minister Schneider: „Das ist eine gute Bilanz, insbesondere wenn man die schwierigen Lebenslagen von meist alleinerziehenden Frauen ohne Berufsausbildung berücksichtigt.“

Das Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven eröffnen“ ist Bestandteil des Handlungsprogramms „Brücken bauen in den Beruf“ und wird in diesem Jahr aus Landes- und EU-Mitteln mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert.

TEP wird landesweit von 44 Bildungsträgern angeboten. Eine Übersicht der TEP-Projekte und Ansprechstellen im Internet: www.gib.nrw.de, weitere Informationen zur Teilzeitberufsausbildung gibt es auch unter www.arbeit.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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