Betriebliche Ausbildung: Sicherung des Fachkräftebedarfs unerlässlich

2. Mai 2011

Minister Schneider: Betriebliche Ausbildung ist zur Sicherung des Fachkräftebedarfs unerlässlich

Arbeitsminister Guntram Schneider hat mit mehr als 200 Unterneh­merinnen und Unternehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen einen Dialog über Ausbildung als Chance zur Sicherung des Fachkräfte­bedarfs gestartet. Er warb dafür, dass alle ausbildungsfähigen Jugendlichen ein verbindliches Ausbil­dungsangebot erhalten.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider hat mit mehr als 200 Unterneh­merinnen und Unternehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen einen Dialog über Ausbildung als Chance zur Sicherung des Fachkräfte­bedarfs gestartet. Auf einer Unternehmenskonferenz in Nordrhein-Westfalen, zu der Minister Schneider eingeladen hatte, warb er dafür, dass alle ausbildungsfähigen Jugendlichen ein verbindliches Ausbil­dungsangebot erhalten. Der Minister stellte die geplante Neuregelung des Übergangs von der Schule in den Beruf vor. „Ich will mit der Kon­ferenz unmittelbar bei den Betriebsvertretern für unsere Ziele werben. Schließlich sind sie es, die über das Angebot von Ausbildungsplätzen und auch deren Qualität entscheiden“, sagte Minister Schneider heute in Düsseldorf zu Beginn der Konferenz.

Sie stand unter dem Motto „Fachkräfte sichern – Ausbildung“. „Die Sicherung des Fachkräftebedarfs unter dem Blickwinkel Ausbildung sind Kernanliegen meiner Arbeitspolitik und der gesamten Landesregierung“, betonte Minister Schneider. Aus Berechnungen des Prognos-Instituts gehe hervor, dass allein in Nordrhein-Westfalen in den nächsten zehn Jahren rund 600.000 Fachkräfte fehlten, wenn sich nichts ändere. „Mit der Konferenz heute gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken“, sagte Schneider.

Gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern erörterte Minister Schneider das geplante neue System des Übergangs von der Schule in den Beruf. Als erstes Flächenland in Deutschland will die Lan­desregierung den Übergang effizienter gestalten. Unter anderem durch eine frühzeitige Beratung in allen Schulen spätestens ab der 8. Klasse sollen alle Jugendlichen in die Lage versetzt werden, einen nach ihren Kompetenzen ausgerichteten Ausbildungs- oder Bildungsweg ein­zuschlagen. „Derzeit brechen 20 Prozent der Jugendlichen ihre Ausbil­dung ab - und 30 Prozent ihr Studium, das müssen wir ändern“, erklärte Schneider.

Auch sollen die „Warteschleifen“ für Jugendliche abgebaut werden. 80.000 Jugendliche befänden sich im bestehenden Übergangssystem. 40.000 von ihnen seien aber bereits ausbildungsfähig. „Diese Zahlen zeigen, dass wir handeln müssen“, sagte Schneider. Ebenso müssten die Finanzmittel effektiver eingesetzt werden. Zurzeit koste das bestehende Übergangssystem mit vielen Bildungsgängen und Förder­maßnahmen 640 Millionen Euro. Demgegenüber stünden 765 Millionen Euro an öffentlichen Kosten im dualen System. „Hier kann sehr viel Geld viel effizienter genutzt werden“, erklärte der Minister.

An der Konferenz nahmen mehr als 200 Unternehmerinnen und Unter­nehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen teil. Das Spektrum der Teil­nehmerinnen und Teilnehmer reichte von der Augenoptikermeisterin aus Dortmund bis zu einem Vertreter des Düsseldorfer Flughafens.

Weitere Informationen zu der Unternehmenskonferenz sind zu finden unter www.mais.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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