Dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit gefordert

3. April 2012

Minister Schneider: Benachteiligte Kinder brauchen dringend Unterstützung / NRW-Arbeitsminister fordert dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch den Bund

Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Bundesregierung aufgefordert, dauerhaft finanzielle Verantwortung für die Schulsozialarbeit zu übernehmen. „Dank der Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung finanziert der Bund insgesamt 3000 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Diese Finanzierung will der Bund allerdings demnächst einstellen“, sagte Sozialminister Guntram Schneider in Düsseldorf.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Bundesregierung aufgefordert, dauerhaft finanzielle Verantwortung für die Schulsozialarbeit zu übernehmen. „Dank der Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung finanziert der Bund insgesamt 3000 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Diese Finanzierung will der Bund allerdings demnächst einstellen“, sagte Sozialminister Guntram Schneider in Düsseldorf.

„Es hat sich aber herausgestellt, dass insbesondere Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien besondere Unterstützung brauchen, nicht nur für Lernhilfen, sondern auch für Hilfestellungen bei der Berufsorientierung, um so eine Lebensperspektive aufzubauen. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind auch eine hervorragende Unterstützung bei der Heranführung dieser Familien an das Bildungs- und Teilhabepaket“, so Schneider.

Die Finanzierung dieser wichtigen Stellen sei nun ab 2013 unsicher, da der Bund die Zahlungen befristen und sie auf die Kommunen übertragen wolle. Die von der Bundesregierung angeführte Entlastung der Kommunen durch die Übernahme der Grundsicherung im Alter – so Schneider – dürfe angesichts der vielfältigen Belastungen der Städte und Gemeinden aber kein Argument sein, ihnen nun diese Aufgabe aufzubürden.

„Die meisten Kommunen in Nordrhein-Westfalen können das nicht stemmen. Mit einem Beharren auf ein Nein zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeiterstellen durch den Bund, würden zahlreiche Familien im Regen stehen gelassen werden. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, Bundesmittel auch über das Jahr 2013 hinaus zur Verfügung zu stellen“, so NRW-Minister Schneider.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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