Bei jeder dritten Lichter­kette fehlen wichtige Sicherheitshinweise

14. Dezember 2011

Minister Schneider: Bei jeder dritten Lichter­kette fehlen wichtige Sicherheitshinweise / Arbeitsministerium untersucht elektrische Weihnachtsbeleuchtung

Bei etwa einem Drittel der elektrischen Lichterketten und anderen Leuchtdekorationen fehlen die vorgeschriebenen Verbraucherinformati­onen wie etwa wichtige Warnhinweise. Dies ist das Ergebnis einer Kon­trollaktion im Auftrag des NRW-Arbeitsministeriums.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Bei etwa einem Drittel der elektrischen Lichterketten und anderen Leuchtdekorationen fehlen die vorgeschriebenen Verbraucherinformati­onen wie etwa wichtige Warnhinweise. Dies ist das Ergebnis einer Kon­trollaktion im Auftrag des NRW-Arbeitsministeriums.

„Das sind keine Kavaliersdelikte, sondern Rechtsverstöße, die für Verb­raucherinnen und Verbraucher üble Folgen haben können“, sagte Ar­beitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf zur Vorstellung der Un­tersuchungsergebnisse. „Wenn bei einer Lichterkette der Hinweis fehlt, dass sie nur in geschlossenen Räumen genutzt werden darf, kann es gefährlich werden, wenn sie im Freien angebracht wird.“

Zudem wurde das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) bei 15 Prozent der damit gekennzeichneten Produkte zu Unrecht verwendet. „Hier wird den Verbrauchern vorgegaukelt, dass ein unabhängiges Labor dieses Produkt auf seine Sicherheit hin untersucht hat“, sagte der Minister. Die missbräuchliche Verwendung des GS-Zeichens wird mit Bußgeldern geahndet.
Der Verkauf von elektrischen Lichterketten und Leuchtdekorationen ist in den letzten fünf Jahren in Deutschland um das Zweieinhalbfache an­gestiegen. Vor diesem Hintergrund hatte das NRW-Arbeitsministerium die für die Kontrolle der Produktsicherheit zuständigen Bezirksregierun­gen angewiesen, in der Vorweihnachtszeit solche Artikel in Baumärkten, Gartencentern, Drogeriemärkten, Warenhäusern, sogenannten Billig­märkten und auf Weihnachtsmärkten zu kontrollieren.

Insgesamt wurden in den letzten Wochen 326 Produkte überprüft. Rund ein Drittel genügte nicht den EU-Anforderungen hinsichtlich der Verbraucherinformationen wie beispielsweise Warnhinweise und Bedie­nungsanleitung. Von den 326 überprüften Produkten hatten 227 ein GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“). 15 Prozent dieser mit dem GS-Zeichen versehenen Produkte trugen das Zeichen zu Unrecht, da die angebliche Untersuchung durch ein unabhängiges Labor gar nicht stattgefunden hatte.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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