Ausbildung in Teilzeit: Passgenaues Angebot für Betriebe und Eltern

29. Dezember 2010

Minister Schneider: Ausbildung in Teilzeit ist ein passgenaues Angebot für Betriebe und Eltern

Immer mehr junge Menschen mit Familienverantwortung nutzen die Chance, ihre Ausbildung nachzuholen und schließen einen Teilzeit-Lehrvertrag ab. Arbeitsminister Guntram Schneider: „Nicht nur die Auszubildenden, auch die Betriebe profi­tieren von der Teilzeitberufsausbildung. Wer bereits in Teilzeit ausbildet, der ist oft angetan von der Lebenserfahrung und der hohen Motivation der Eltern mit Lehrvertrag.“

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Immer mehr junge Menschen mit Familienverantwortung nutzen die Chance, ihre Ausbildung nachzuholen und schließen einen Teilzeit-Lehrvertrag ab. „Nicht nur die Auszubildenden, auch die Betriebe profi­tieren von der Teilzeitberufsausbildung. Wer bereits in Teilzeit ausbildet, der ist oft angetan von der Lebenserfahrung und der hohen Motivation der Eltern mit Lehrvertrag. Unternehmen, die sich einmal auf eine Teil­zeitberufsausbildung eingelassen haben, bieten oft auch in den folgen­den Ausbildungsjahren Teilzeit-Lehrstellen an“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf. Mit dem Programm „Teilzeit­berufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) biete die Landesregierung dazu ein passgenaues Angebot.

Das Landesprogramm unterstützt Menschen mit Familienverantwortung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit. TEP bietet in der ersten Phase der Ausbildung Begleitung und Hilfe nicht nur für die Aus­zubildenden, sondern auch für die Betriebe. Seit dem Ausbildungsjahr 2009 wurden 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Suche nach einer Lehrstelle unterstützt. 400 von ihnen haben eine berufliche An­schlussperspektive gefunden. Davon erhielten rund 200 Teilnehmende einen Ausbildungsvertrag. Die Träger des TEP-Programmes stoßen in vielen Betrieben, die wenig Erfahrung mit Teilzeit und flexiblen Arbeits­zeiten haben, aber immer noch auf Skepsis. Die Bedenken werden manchmal erst überwunden, wenn ein Ausbildungsplatz in Vollzeit abgebrochen oder nicht besetzt werden konnte. Dann bietet sich die Gelegenheit, eine Ausbildung in Teilzeitform zu versuchen.

„Wir wollen Mut zur Teilzeitberufsausbildung machen und den Betrieben zeigen, wie diese Ausbildungsform erfolgreich umgesetzt werden kann“, betonte Arbeitsminister Schneider. „Dabei werden wir von mittlerweile 14 Netzwerken und Initiativen in den Arbeitsmarktregionen des Landes unterstützt, die sich für Teilzeitberufausbildung stark machen.“

Im Ausbildungsjahr 2011/2012 stehen mit 540 Plätzen noch mehr Plätze als in den Vorjahren zur Verfügung. Das Auswahlverfahren für die Träger, die im Rahmen von TEP Betriebe und Auszubildende begleiten, ist abgeschlossen.

Die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern beginnt Anfang 20211. Finanziert wird das Landesprogramm TEP aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Auf der Internetseite des Arbeitsministeriums www.arbeit.nrw.de finden sich umfangreiche Informationen rund um das Thema Teilzeitbe­rufsausbildung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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