Antisemitismus dürfen wir in unserer Gesellschaft nicht dulden

24. Januar 2012

Minister Schneider: Antisemitismus dürfen wir in unserer Gesellschaft nicht dulden

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider fordert eine verstärkte Bildungs- und Aufklärungsarbeit gegen Antisemitismus in Deutschland. „Auch vor dem Hintergrund der Zuwanderung von Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion dürfen wir es nicht hinnehmen, dass judenfeindliche Tendenzen bis in die Mitte der deutschen Gesellschaft hinein verankert sind“, sagte Schneider in Düsseldorf.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider fordert eine verstärkte Bildungs- und Aufklärungsarbeit gegen Antisemitismus in Deutschland. „Auch vor dem Hintergrund der Zuwanderung von Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion dürfen wir es nicht hinnehmen, dass judenfeindliche Tendenzen bis in die Mitte der deutschen Gesellschaft hinein verankert sind“, sagte Schneider in Düsseldorf.

Der Minister beruft sich auf aktuelle Erhebungen, nach denen es bei etwa einem Fünftel der Bevölkerung einen latenten Antisemitismus gebe. Schneider verlangte, dass neben einem entschlossenen Kampf gegen Rechts der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden müsse.

„Einen Beitrag dazu leistet die Landesregierung mit dem neuen Integrationsgesetz“, betonte der Minister. Ein Kern des Gesetzes ist die Gründung von kommunalen Integrationszentren in allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens. Im Mittelpunkt dieser künftigen Zentren steht eine bessere Integration von Menschen mit Zu­wanderungsgeschichte über mehr Bildung, eine stärkere Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt sowie das friedliche Zusammenleben im Stadtteil.

„Es gilt, die Gesellschaft für unsere multikulturelle Realität zu öffnen. Schließlich haben 25 Prozent einen Migrationshintergrund und knapp 30.000 Menschen in NRW sind jüdischen Glaubens. Viele von Ihnen sind Einwanderer aus Osteuropa“, sagte der Minister. „Sie alle sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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