Arbeitsmarktdaten im August 2011

31. August 2011

Minister Schneider: Ankündigungen der Bundesregierung passen nicht zum Abriss­programm in der Arbeitsmarktpolitik / Arbeitsmarktdaten im August 2011

Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider hat den Kurs der Bundesregierung bei der Eingliederung der Langzeitarbeitslosen kritisiert. „Die ehrgeizigen Ziele der Bundesarbeitsministerin passen nicht zu ihrem Abrissprogramm in der Arbeitsmarktpolitik“, kommentierte Schneider die aktuellen Arbeitsmarktdaten in Düsseldorf.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider hat den Kurs der Bundesregierung bei der Eingliederung der Langzeitarbeitslosen kritisiert. „Die ehrgeizigen Ziele der Bundesarbeitsministerin passen nicht zu ihrem Abrissprogramm in der Arbeitsmarktpolitik“, kommentierte Schneider die aktuellen Arbeitsmarktdaten in Düsseldorf. Die Ankündigung, die Zahl der Langzeitarbeitslosen bis zum Jahr 2020 um ein Fünftel senken zu wollen, passe in keiner Weise zu den Kürzungen des Bundes beim Eingliederungsbudget für Langzeitarbeitslose.

„Tatsache ist leider, dass die Langzeitarbeitslosen kaum von der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitieren – da ist es unverantwortlich, falsche Hoffnungen bei den Betroffenen zu wecken“, kritisierte Schneider. „Zumal die Bundesregierung bisher kein schlüssiges Konzept zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit auf den Tisch gelegt hat“, sagte der Minister. Das Gegenteil sei der Fall. Allein in Nordrhein-Westfalen werde deutlich, dass die Kürzungen für die Eingliederung der Langzeitarbeitslosen komplett in die falsche Richtung zielten. „Die Streichungen gehen voll zu Lasten der in besonderer Weise Betroffenen“, erklärte der Minister.

Ergänzend erklärte Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger: „Die Arbeitsmarkt-Zahlen zeigen, dass die aktuellen finanzwirtschaftlichen Turbulenzen noch keine Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen haben. Im Gegenteil: Viele Unternehmen haben volle Auftragsbücher und suchen händeringend nach Fachkräften.“ Fachkräftemangel herrsche insbesondere in der Metall- und Elektroindustrie in der Altenpflege und in Teilen der Gesundheitswirtschaft."

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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