Öffentlicher Dienst braucht interkulturelle Vielfalt

Rainer Schmeltzer
6. Dezember 2016

Minister Schmeltzer: Öffentlicher Dienst braucht interkulturelle Vielfalt

Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund in Landesministerien ist auf 13,4 Prozent gestiegen

Nordrhein-Westfalen profitiert seit Jahrzehnten von Menschen, die aus anderen Kulturen und Ländern nach NRW ziehen, um hier zu leben und zu arbeiten. Zunehmend öffnen sich auch der öffentliche Dienst und somit die Verwaltungen dieser interkulturellen Vielfalt.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalen profitiert seit Jahrzehnten von Menschen, die aus anderen Kulturen und Ländern nach NRW ziehen, um hier zu leben und zu arbeiten. Zunehmend öffnen sich auch der öffentliche Dienst und somit die Verwaltungen dieser interkulturellen Vielfalt.
 
„Die Landesinitiative ‚Mehr Migrantinnen und Migranten in den öffentlichen Dienst‘ ist hierbei ein zentrales und wichtiges Instrument, das seit Ende 2010 genutzt und immer weiterentwickelt wird. Wir als Land treiben so die interkulturelle Ausrichtung von Politik und staatlichen Einrichtungen voran: Dafür brauchen wir einen höheren Anteil von Migrantinnen und Migranten an Beschäftigten und eine größere interkulturelle Kompetenz des Personals insgesamt. Das verbessert die Leistungsfähigkeit von Behörden in unserer zunehmend von Vielfalt geprägten Gesellschaft“, sagte Integrationsminister Rainer Schmeltzer. Er stellte den jährlichen Bericht zum Umsetzungsstand des Gesamtkonzeptes im Landeskabinett vor.
 
Die letzte Befragung in den Landesministerien ergab: Der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund ist bis 2015 auf 13,4 Prozent gestiegen; 2011 waren es noch 12,1 Prozent. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Vielfalt in unseren Ministerien immer selbstverständlicher wird“, resümierte der Integrationsminister. „Eine öffentliche Verwaltung, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft arbeiten, kann viel professioneller und effektiver mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger umgehen. Gleichzeitig verstärkt das bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund das Vertrauen zu staatlichen Institutionen.“
 
Seit dem Start der Landesinitiative habe das Thema interkulturelle Öffnung deutlich an Bedeutung gewonnen. Die verstärkte Zuwanderung unter anderem aufgrund der europäischen Freizügigkeit sowie durch die schutzsuchenden Menschen, die vor Krieg und Terror weltweit fliehen, haben staatliche Einrichtungen und Angebote vor allem in den beiden zurückliegenden Jahren vor neue Aufgaben gestellt. Minister Schmeltzer: „Die interkulturelle Öffnung ist eine dringliche Handlungsnotwendigkeit und damit eine zentrale und gemeinsame Aufgabe von Politik, Verwaltung und gesellschaftlichen Akteuren. Sie ist Voraussetzung für Teilhabe und gelingende Integration und ein Klima des Willkommens.“ Der 5. Umsatzbericht sei ein guter Beleg dafür, dass die Landesverwaltung bei diesem Thema auf dem richtigen Weg sei. Dazu zählen unter anderem auch konkrete Erfolge wie: immer mehr Beschäftigte mit Migrationshintergrund in der Landesverwaltung und somit weniger werdende Einstellungshindernisse für diese Menschen, mehr Fortbildungsangebote sowie die Erweiterung der Partnerinitiative „Vielfalt verbindet!“.
 
Mehr Informationen zur Partnerinitiative und der Landesinitiative unter https://www.mais.nrw/interkulturelle-offnung

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