Belastungen durch die Arbeit müssen erkannt werden

Rainer Schmeltzer
23. August 2016

Minister Schmeltzer: Belastungen durch die Arbeit müssen erkannt werden

Das Arbeitsministerium und das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung befragen Beschäftigte in NRW zu ihrer Arbeitssituation

Das Arbeitsministerium und das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.nrw) starten eine neue Beschäftigtenbefragung. In diesem Jahr liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den arbeitsbedingten Belastungen für die Beschäftigten.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Das Arbeitsministerium und das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.nrw) starten eine neue Beschäftigtenbefragung. In diesem Jahr liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den arbeitsbedingten Belastungen für die Beschäftigten. „Diese nehmen enorm zu. Aus der letzten Beschäftigtenbefragung wissen wir, dass über zwei Drittel aller Beschäftigten unter hohem Zeitdruck leiden. Diesen Problemen wollen wir weiter auf den Grund gehen“, sagte Arbeitsminister Rainer Schmeltzer. In der neuen Untersuchung werden unter anderem Fragen zum Arbeitsumfang gestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Frühere Ergebnisse zeigen, dass 37 Prozent der weiblichen und 21 Pro-zent der männlichen Beschäftigten sich neben der Arbeit auch um die Kinderbetreuung kümmern. Deshalb wird in der neuen Studie beispiels-weise auch nach den Gründen für Teilzeit- oder Vollzeitarbeit gefragt und warum andere oder flexiblere Arbeitszeiten gewünscht werden.

„Eine zeitgemäße Arbeitspolitik muss Veränderungen in der Arbeitswelt frühzeitig erkennen und Handlungsimpulse geben, um Beschäftigte gesund und motiviert in Arbeit zu halten“, betonte Minister Schmeltzer. Gesunde und motivierte Beschäftigte sichern langfristig die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Die hierzu notwendigen Erkenntnisse und Fakten ermittelt das LIA.nrw in der mittlerweile jährlich durchgeführten Beschäftigtenbefragung. Seit 1994 befragt das Landesinstitut in Form von telefonischen Interviews regelmäßig  ca. 2.000 abhängig Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund:

Das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen berät und unterstützt die Landesregierung und die Dienststellen des staatlichen Arbeitsschutzes des Landes NRW in Fragen der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt. Darüber hinaus nimmt das Institut sicherheitstechnische Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung wahr. Weitere Informationen zu den bisherigen Beschäftigtenbefragungen: www.lia.nrw.de.

Kontakt:
Gabriele Lopian
Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW (LIA.nrw)
+49 211 3101-1133
info@lia.nrw.de

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