Neue Broschüre informiert über Einsatz und Gefahren von Antibiotika

11. März 2011

Minister Remmel: Weniger Antibiotika in der Tierhaltung – Neue Broschüre informiert über Einsatz und Gefahren

Verbraucherschutzminister Remmel fordert, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung verringert wird. Es gehe nicht darum, kranken Tieren den Anspruch auf Behandlung zu verwehren. Aber der Einsatz müsse zielgerichtet erfolgen. Besonders kritisch sei die so­genannte „metaphylaktische“ Anwendung von Antibiotika, bei der ein ganzer Bestand „behandelt“ wird, nachdem einzelne Tiere erkrankt sind.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Verbraucherschutzminister Johannes Remmel fordert, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung verringert wird. Es gehe nicht darum, kranken Tieren den Anspruch auf Behandlung zu verwehren. Aber der Einsatz müsse zielgerichtet erfolgen. Besonders kritisch sei die so­genannte „metaphylaktische“ Anwendung von Antibiotika, bei der ein ganzer Bestand „behandelt“ wird, nachdem einzelne Tiere erkrankt sind. Diese erfolge über Fertigarzneimittel, die vom Tierarzt verschrieben und durch den Tierhalter über das Futter oder das Trinkwasser verabreicht werden. Fehldosierungen und unerwünschte Rückstände können zu einer verstärkten Resistenzbildung führen.

Es sei wichtig, so Remmel, nicht nur den Vertrieb und die Anwendung von Tierarzneimittteln zu überwachen, sondern die Tierhalter auch über das Arzneimittelrecht zu informieren. „Wir brauchen mehr Sensibilität für die Gefahren und Folgen des Antibiotika-Einsatzes.“ Das Verbraucher­schutzministerium hat als Mitherausgeber die Broschüre „Arzneimittel­recht für Nutztierhalter“ an rund 12.200 Nutztierhalter verschickt. Die Broschüre des „aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucher­schutz“ bereitet Informationen über den Arzneimitteleinsatz in der Nutz­tierhaltung praxisnah auf.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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