Minister Remmel und Minister Groschek eröffnen Landesgartenschau 2014 in Zülpich

16. April 2014

Minister Remmel und Minister Groschek eröffnen Landesgartenschau 2014 in Zülpich

Vor vielen hundert Gästen haben Umweltminister Johannes Remmel und Bauminister Michael Groschek als Vertreter der Landesregierung die Landesgartenschau in Zülpich eröffnet. Das Land hat die Stadt Zülpich bei der Vorbereitung der Gartenschau begleitet und mit knapp 12 Millionen Euro finanziell unterstützt. „Wir betreten mit den Zielen der Landesgartenschau in Zülpich Neuland: Denn dies ist die erste unserer Landesgartenschauen, die bewusst einen Schwerpunkt auf die langfristige touristische Ausrichtung von Stadt und Region legt“, erklärte Remmel. „Zülpich und sein Umland haben touristische Schätze, die einen Besuch lohnen. Wenn die Landesgartenschau diese Botschaft transportieren kann, dann hat sie eines ihrer wesentlichen Ziele erreicht.“ Remmel betonte, dass für ihn der „bleibende Wert“ der Landesgartenschau zähle und nicht das vorübergehende „Event“.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilen mit:

Vor vielen hundert Gästen haben Umweltminister Johannes Remmel und Bauminister Michael Groschek als Vertreter der Landesregierung die Landesgartenschau in Zülpich eröffnet. Das Land hat die Stadt Zülpich bei der Vorbereitung der Gartenschau begleitet und mit knapp 12 Millionen Euro finanziell unterstützt.

„Wir betreten mit den Zielen der Landesgartenschau in Zülpich Neuland: Denn dies ist die erste unserer Landesgartenschauen, die bewusst einen Schwerpunkt auf die langfristige touristische Ausrichtung von Stadt und Region legt“, erklärte Remmel. „Zülpich und sein Umland haben touristische Schätze, die einen Besuch lohnen. Wenn die Landesgartenschau diese Botschaft transportieren kann, dann hat sie eines ihrer wesentlichen Ziele erreicht.“ Remmel betonte, dass für ihn der „bleibende Wert“ der Landesgartenschau zähle und nicht das vorübergehende „Event“.

Groschek ergänzte: „In der Städtebauförderung haben wir besonders die Menschen in ihrem Stadtviertel im Blick: die Aufwertung ihres direkten Wohn- und Lebensumfeldes schafft Identität und Heimat, hilft bei der sozialen Integration und bei der städtebaulichen Stabilisierung von Quartieren. Das ‚urbane Grün’ ist für die Städte und Regionen inzwischen vom weichen zu einem harten Standortfaktor geworden: Auf diese Weise können wir sogar die drängenden städtischen Problemen des demografischen Wandels, des Klimawandels und des Stadtumbaus gleichzeitig bekämpfen.“

Zülpich ist die erste Gartenschau, die die historischen Hinterlassenschaften der Braunkohlegewinnung anpackt. „Wir befinden uns hier ja an einem sogenannten ‚Tagebau-Restloch’“, erläuterte Minister Remmel. „Hier schließt sich der Kreis zur ersten Landesgartenschau in Hamm: Dort war es ein ehemaliges Zechengelände, jetzt ist es erstmals ein Tagebau.“

Beide Minister betonten, dass Grünflächen der Schlüssel für eine nachhaltige Stadtentwicklung seien, da grüne Freiräume, Parks und Landschaftsgestaltung fundamentale Gestaltungsmerkmale für die Städte in NRW sind. Landesgartenschauen sind dabei ein wichtiger Impulsgeber. Die diesjährige Landesgartenschau in Zülpich ist ein weiteres Beispiel dafür, wie durch die Neuanlage und Gestaltung von Grünflächen der Charakter einer ganzen Stadt oder Region nachhaltig und positiv verändert werden kann.

Zülpich hatte den Zuschlag für die Durchführung der Landesgartenschau im April 2008 erhalten. Ausschlaggebend für die Auswahl von Zülpich war vor allem die geplante Aufwertung der historischen Altstadt Zülpichs mit ihrer Stadtbefestigung und der kurkölnischen Landesburg, sowie die Verbindung der Stadt mit dem nahe gelegenen Wassersportsee - der aus einem ehemaligen Braunkohletagebau entstanden ist. Das Landesgartenschau-Motto: „Zülpicher Jahrtausendgärten - von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert“ macht deutlich, dass die Historie dieser Stadt und der Region die Gartenschau in ihrer Entwicklung sehr deutlich geprägt hat.

Die Landesgartenschau wird alle drei Jahre ausgerichtet, die diesjährige Landesgartenschau in Zülpich endet am 12. Oktober 2014. Die nächste Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen wird 2017 in Bad Lippspringe stattfinden. Landesgartenschauen für die Jahre 2020 und 2023 sind bereits ausgeschrieben. Bewerbungsfrist für die Durchführung der Landesgartenschau 2020 ist der 1. März 2015.

Weitere Informationen zum Thema „Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen“ sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

Pressekontakt: wilhelm.deitermann@mkulnv.nrw.de, Telefon: 0211-4566-719, maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Telefon: 0211-3843-1019.

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