Remmel: RAG setzt mit Erneuerbaren Energien auf die richtigen Themen

4. Juli 2011

Minister Remmel: RAG setzt mit Erneuerbaren Energien auf die richtigen Themen / Spitzengespräch zwischen Minister und RAG-Chef – Minister Remmel unterstützt Ausbaupläne für regenerative Energien – Weitere Gespräche vereinbart

Umweltminister Johannes Remmel begrüßt die Aktivitäten der RAG Aktiengesellschaft in dem Bereich der Erneuerbaren Energien. „Die RAG setzt auf die richtigen Themen. Die Zukunft gehört den Er­neuerbaren Energien und wer jetzt die Weichen richtig stellt, wird zu den Gewinnern gehören“, sagte Minister Remmel nach einem Spitzen­gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der RAG, Bernd Tönjes.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

NRW-Umweltminister Johannes Remmel begrüßt die Aktivitäten der RAG Aktiengesellschaft in dem Bereich der Erneuerbaren Energien. „Die RAG setzt auf die richtigen Themen. Die Zukunft gehört den Er­neuerbaren Energien und wer jetzt die Weichen richtig stellt, wird zu den Gewinnern gehören“, sagte Minister Remmel nach einem Spitzen­gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der RAG, Bernd Tönjes. Bei dem Treffen wurden regelmäßige Gespräche vereinbart. Remmel: „Wir brauchen mutige Unternehmer und Unternehmen mit Visionen, die den Epochenwechsel mit innovativen Technologien vorantreiben. Die RAG hat sehr interessante und vielversprechende Konzepte in Planung.“

„Wir möchten unseren unternehmerischen Beitrag zum Strukturwandel und zur Entwicklung des Ruhrgebietes zur Klimaregion der Zukunft leisten“, betonte der RAG-Vorstandsvorsitzende in dem Gespräch.

Die RAG AG und ihre Tochter RAG Montan Immobilien prüfen zurzeit gemeinsam mit Partnern unterschiedliche Möglichkeiten im Bereich der regenativen Energien. Der RAG-Vorstandsvorsitzende Tönjes: „Wir wollen vor allem untersuchen, inwieweit Strom und Wärme aus er­neuerbaren Energien unter Nutzung unserer bergbaulichen Infrastruktur und unseres technischen Know-hows zu erzeugen sind und ob wir einen Beitrag zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Quellen leisten können.“

Zu den Projekten der RAG gehören:

  • die Windenergiegewinnung auf Halden,
  • der Anbau von Biomasse auf ungenutzten ehemaligen Bergbau­flächen, etwa auf dem Bergwerk Hugo in Gelsenkirchen mit 22 Hektar Brachfläche,
  • die Gewinnung von Wärme aus Grubenwasser,
  • die Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken auf Bergehalden 
  • und die Prüfung der Verwirklichung von Pumpspeicherkraftwerken auf stillgelegten Bergwerken.

Dazu soll es im Herbst einen Workshop der RAG mit der Mercator Stiftung und den Universitäten Essen-Duisburg und Bochum geben. 

„Wir brauchen für unser Energiesystem der Zukunft moderne und inno­vative Pumpspeicher-Technologien“, sagte Minister Remmel. „Diese Technik hat enormes Potenzial. Wir müssen daher prüfen, wie und wo wir solche Speicherwerke einsetzen können und einige Firmen machen dies bereits. Auch die RAG hat dazu jetzt  interessante Ansätze vorge­legt.“

„Die Unternehmen werden in Zukunft zu den Gewinnern zählen, die jetzt die Weichen in Richtung Erneuerbaren Energien stellen“, betonte der Minister.  Klimaschutz sei der Fortschrittsmotor und NRW böte große Chancen und Möglichkeiten. Remmel: „Ich habe nach zahlreichen Ge­sprächen mit führenden Wirtschaftsvertretern und Unternehmenslenkern aus NRW den Eindruck gewonnen, dass viele diese Chance nutzen wollen und in den Startlöchern stehen. Die RAG ist für diesen Aufbruch ein gutes Beispiel und ich hoffe, dass die Unternehmensspitze, die Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Eigentümer den Kurs nach­haltig unterstützen und fördern.“ 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-294 (Frank Seidlitz).

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