Pilotprojekt zur Stärkung der regionalen Vermarktung von Ökoprodukten in NRW gestartet

7. Februar 2012

Minister Remmel: Pilotprojekt zur Stärkung der regionalen Vermarktung von Ökoprodukten in NRW gestartet

Der Trend zu mehr „Bio“ ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in NRW ungebrochen. Zugleich wächst der Wunsch, möglichst regionale Produkte einkaufen zu können. „Doch mitunter ist es schwierig, diese Verbraucherwünsche gleichzeitig zu verwirklichen“, so Landwirtschafts­minister Johannes Remmel. „Das Marktpotential für Biolebensmittel in Nordrhein-Westfalen wird derzeit nicht ausgeschöpft. Denn bis zu 50 Prozent aller Biowaren in NRW stammen aus anderen Bundesländern oder dem Ausland.“

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Der Trend zu mehr „Bio“ ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in NRW ungebrochen. Zugleich wächst der Wunsch, möglichst regionale Produkte einkaufen zu können. „Doch mitunter ist es schwierig, diese Verbraucherwünsche gleichzeitig zu verwirklichen“, so Landwirtschafts­minister Johannes Remmel. „Das Marktpotential für Biolebensmittel in Nordrhein-Westfalen wird derzeit nicht ausgeschöpft. Denn bis zu 50 Prozent aller Biowaren in NRW stammen aus anderen Bundesländern oder dem Ausland.“

Mit einem Pilotprojekt in der Region Ostwestfalen-Lippe will die Landes­regierung nun herausfinden, wie die Situation auf dem Biomarkt verbessert werden kann und heimische Landwirte und Landwirtinnen dieses Potential stärker als bisher ausschöpfen können.

Am nordrhein-westfälischen Markt für Biolebensmittel tätige Agenturen, Akteure und Akteurinnen des Ökolandbaus und der Regionalver­marktung werden in Ostwestfalen in den nächsten beiden Jahren gemeinsam Kooperationsmodelle und Vermarktungskonzepte für interessierte regionale Marktpartner erarbeiten und umsetzen. Wesent­liches Ziel des Projektes ist es, eine bessere Vernetzung zwischen den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Logistik sowie letztlich dem Handel zu erreichen. Die beteiligten Unternehmen sollen hinsichtlich Fördermöglichkeiten und Betriebsoptimierung beraten und die Öffentlichkeit verstärkt über den Ökolandbau informiert werden.

„Zu Beginn des Projektes wird zunächst eine Bestandsaufnahme vor Ort stehen, die uns einen Überblick über regionale Kooperationspartner der gesamten Wertschöpfungskette und über bestehende Initiativen ver­schafft. Der Erfolg des Projektes wird wesentlich bestimmt sein von dem Engagement der örtlichen Akteure und Akteurinnen“, erläutert Markus Rippin von der beauftragten Agentur AgroMilagro research.

Für die Umsetzung des Projektes sind neben der Agentur AgroMilagro research, die Agentur TK-SCRIPT sowie der Bioland-Bundesverband verantwortlich. Unterstützt wird die Projektgemeinschaft durch den Bundesverband der Regionalbewegung e.V. Auch die Fachberatung der Landwirtschaftskammer und der NRW-Ökoverbände sind in das Projekt einbezogen.

Interessierte Landwirte und Landwirtinnen, Verarbeitungs- oder Handelsunternehmen erhalten weitere Informationen über die Agentur AgroMilagro research, E-Mail: projekt@bioregio-owl.de oder im Internet unter www.oekolandbau.nrw.de und www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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