Spargelsaison 2017

Porträtfoto von Minister Johannes Remmel während einer Landespressekonferenz
6. April 2017

Minister Remmel: NRW ist ein Land der kulinarischen Vielfalt und nachhaltigen Ernährung

Spargelsaison 2017 startet in Uedem

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 400 landwirtschaftliche Betriebe, die auf rund 3.500 Hektar Ertragsfläche das Frühlingsgemüse Spargel anbauen. Bis zum Ende der Saison am Johannistag am 24. Juni werden in NRW jährlich etwa 17.500 Tonnen Spargel geerntet.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Heute hat in Uedem am Niederrhein die Spargelsaison in NRW begonnen. „NRW ist ein Land der regionalen Vielfalt, wenn es um Nahrungsmittel und die Wertschätzung von Lebensmitteln geht – sei es die kulinarische oder diejenige Vielfalt, wie die Menschen ihre Lebensmittel wertschätzen, wie sie auf regionale Vermarktung setzen und welche Ideen sie haben, ihre Produkte gemeinschaftlich zu vermarkten", erklärte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel.
 
In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 400 landwirtschaftliche Betriebe, die auf rund 3.500 Hektar Ertragsfläche das Frühlingsgemüse Spargel anbauen. Bis zum Ende der Saison am Johannistag am 24. Juni werden in NRW jährlich etwa 17.500 Tonnen Spargel geerntet. Rund 20 Prozent des deutschen Spargels wird somit in Nordrhein-Westfalen produziert. Damit kann die Nachfrage innerhalb von NRW gedeckt werden. Etwa 70 Prozent des Spargels wird direkt vermarktet, ab Hof, auf Wochenmärkten und an Verkaufsständen.
 
Minister Remmel: „Der Spargel, der in unserer Region gewachsen ist und frisch auf den Tisch kommt, schmeckt gut und ist gesund. Spargel ist ein saisonales und vor allem regionales Produkt. Regionalität bedeutet für viele Verbraucherinnen und Verbraucher auch Heimat und Identität."
 
Der heimische Spargel ist so beliebt, dass immer wieder falsch deklarierte Ware angeboten wird. Vor allem zu Beginn der Saison, wenn das heimische Angebot noch nicht so groß und der Preis noch höher ist, treten solche Täuschungen auf. Die Lebensmittelüberwachung in Nordrhein-Westfalen wird daher auch in diesem Jahr stichprobenartig mit Hilfe der Stabil-Isotopen-Technik Spargel untersuchen. Diese moderne und aufwändige Analyse-Technik ermöglicht es zu unterscheiden, in welchem Boden der Spargel gewachsen ist und ob er tatsächlich aus der bezeichneten Region stammt.
 
Der Walbecker und der Bornheimer Spargel sind inzwischen als EU-Spezialität geschützt und haben sich über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.

Erfolgsgeschichte Spargelstraße NRW

Besondere kulinarische Angebote für Liebhaberinnen und Liebhaber des Edelgemüses bietet die Spargelstraße NRW - inzwischen seit zwölf Jahren. Analog zu diversen Tourismus- und Kultur-Routen wie die 100-Schlösser-Route im Münsterland oder die Route der Industriekultur im Ruhrgebiet haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Spezialität Spargel auf über 140 Höfen in ganz Nordrhein-Westfalen zu genießen und zu erleben.
 
Von Stukenbrock in Ostwestfalen Lippe über Füchtorf im Münsterland bis Bornheim im Rheinland können die einzelnen Höfe und Dörfer mit dem Fahrrad, dem Motorrad oder auch zu Fuß erkundet werden. Die einzelnen Routen und Informationen zur Spargelstraße gibt es im Internet auch als App. „Die Spargelstraße NRW ist eine Erfolgsgeschichte, die eindrucksvoll Kultur, Natur und Genuss miteinander verbindet", erklärte Minister Remmel. „Die Spargelstraße NRW bietet einen ganz besonderen Anreiz, unsere ländlichen Gebiete zu entdecken und zu erleben.“
 
Weitere Informationen zur Spargelstraße: www.spargelstrasse-nrw.de.
 

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