Bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau der Ökolandwirtschaft

Porträtfoto von Minister Johannes Remmel während einer Landespressekonferenz
11. Februar 2016

Minister Remmel: Nordrhein-Westfalen schafft bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau der Ökolandwirtschaft

Biobranche aus NRW präsentiert sich bei der BioFach 2016 in Nürnberg

Der Aufwärtstrend am Bio-Markt bietet ein großes Potenzial für die Bio-Landwirtinnen und Landwirte in Nordrhein-Westfalen und diejenigen, die es werden wollen.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Der Aufwärtstrend am Bio-Markt bietet ein großes Potenzial für die Bio-Landwirtinnen und Landwirte in Nordrhein-Westfalen und diejenigen, die es werden wollen. „Wir bieten hier in NRW eine verlässliche Förderung auf einem hohen Niveau und haben insbesondere die Förderung zur Umstellung auf Bio im letzten Jahr nochmals deutlich angehoben“, erklärte NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel bei seinem heutigen Besuch der weltweit größten Fachmesse für Ökolebensmittel BioFach in Nürnberg. „Insgesamt stellen wir bis 2020 in der neuen Förderperiode 133 Millionen Euro für die Förderung der Ökoflächen zur Verfügung. Damit hoffen wir, noch mehr Landwirtinnen und Landwirte dazu zu bewegen, ihren Betrieb auf ökologische Bewirtschaftung umzustellen. Mit welchen Mitteln wir dies erreichen möchten, haben wir in unserer Öko-Landwirtschafts-Strategie NRW 2020 dargelegt“, sagte Minister Remmel.
 
Der Biomarkt ist eine Zukunftsbranche mit deutlichen Wachstumsraten. Bundesweit haben Verbraucherinnen und Verbraucher für knapp acht Milliarden Euro Bio-Produkte gekauft. Marktexperten gehen davon aus, dass sich der Trend der letzten Jahre kontinuierlich fortsetzt und auch in diesem Jahr mit deutlichen Wachstumsraten am Bio-Lebensmittelmarkt zu rechnen ist. Allerdings werden nach wie vor in erheblichem Umfang Bio-Produkte nach Deutschland eingeführt. Ende 2014 gab es in NRW nur knapp 1.800 Ökobetriebe mit gut 70.000 Hektar Fläche. Das entspricht 5,4 Prozent aller landwirtschaftlichen NRW-Betriebe verbreitet auf 4,8 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche.
 
Um die hohe Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln stärker als bisher mit Erzeugnissen aus der Region bedienen zu können, unterstützt die Landesregierung die regionale Vermarktung von Öko-Lebensmitteln aus NRW. Ein weiteres NRW-Vorhaben ist die Ausweitung des Einsatzes von Bio-Lebensmitteln in Gastronomiebetrieben und Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung.
 
Remmel: „Sorge macht mir nach wie vor der Revisionsprozess zu den rechtlichen Regelungen der Ökolandwirtschaft in der EU. Besonders kritisch ist die im Revisionsentwurf ursprünglich geplante Einführung von Schwellenwerten für Rückstände, die Abkopplung der Kontroll- von den Produktionsbestimmungen und die geplanten Änderungen der Einfuhrregeln“, erläuterte Landwirtschaftsminister Remmel. Zwar sei vom Europäischen Agrarministerrat und dem Europäischen Parlament geplant, viele Vorschläge der Kommission zu entschärfen, doch das Ergebnis des Prozesses noch nicht klar absehbar. Es sei außerdem noch nicht erkennbar, dass die Revision zur geforderten deutlichen Verbesserung der Rechtsgrundlagen führen werde.
 
Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium organisiert auf der BioFach in Nürnberg einen Gemeinschaftsstand, an dem sich 36 nordrhein-westfälische Unternehmen der Bio-Branche beteiligen. Auf 927 Quadratmeter Fläche stellen die Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen eine breite Palette an Qualitäts-Bioprodukten vor und unterstreichen somit auch im Bio-Bereich die Vielfalt der Land- und Ernährungswirtschaft NRW entlang der Wertschöpfungskette. Das Sortiment reicht von Saatgut über Molkerei- und Mühlenprodukte, Käse-, Fleisch- und Wurstwaren bis hin zu Getränken und Gebäck.
 
Weitere Informationen zum Biomarkt in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

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