Umweltwirtschaft: Beste Voraussetzungen für einen Boom

22. November 2010

Minister Remmel: Nordrhein-Westfalen hat beste Voraussetzungen für einen Boom in der Umweltwirtschaft

Umweltminister Johannes Remmel eröffnete die zweite Jahrestagung des Clusters Umwelttechnologien.NRW mit einer positiven Prognose: „Der Bereich Umwelttechnik boomt. Dies müssen wir nutzen, denn Nordrhein-Westfalen hat beste Voraussetzungen, um das ökologische Wirtschaftsboomland Nr. 1 zu werden."

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat heute in Essen die zweite Jahresveranstaltung des Clusters Umwelttechno­logien.NRW eröffnet. Er betonte die Bedeutung des Zukunftsmarkts Umwelttechnik für Nordrhein-Westfalen. „Der Bereich Umwelttechnik boomt. Dies müssen wir nutzen, denn Nordrhein-Westfalen hat beste Voraussetzungen, um das ökologische Wirtschaftsboomland Nr. 1 zu werden. Um den großen Menschheitsproblemen Ressourcenmangel und Klimawandel aktiv begegnen zu können, benötigen wir innovative und effiziente Lösungen aus der Umwelttechnikbranche“, so der Minister.

Schon heute ist Nordrhein-Westfalen der größte Umwelttechnikstandort in Deutschland. 250.000 Menschen sind in dieser Branche beschäftigt, jährlich werden allein in Nordrhein-Westfalen rund 45 Milliarden Euro umgesetzt. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger könnten die Umsätze in den nächsten zehn Jahren verdoppelt werden.

Umweltminister Remmel möchte hierauf aufbauen und das Land mit einer Umweltwirtschaftsstrategie zu einem Kompetenzzentrum zur Bewältigung der globalen Klima- und Umweltschutzprobleme machen. Integraler Bestandteil dieses Vorhabens ist die Arbeit des Clusters Umwelttechnologien.NRW. Dieses treibt seit eineinhalb Jahren im Auf­trag des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen die Vernetzung der nordrhein-westfälischen Umwelttechnikbranche sowie deren Internatio­nalisierung und Innovationsfähigkeit voran. Auf der Jahresveranstaltung des Clusters in der Zeche Zollverein wurden bisherige Erfolge präsen­tiert sowie Ideen für die Zukunft der nordrhein-westfälischen Umwelt­technikbranche mit den rund 180 Teilnehmern aus Wirtschaft, Forschung und Politik diskutiert.

Ein Beispiel für die erfolgreiche Vernetzung von Wirtschaft, Forschung und Politik unter Beteiligung des Umweltclusters ist ein Pilotprojekt der Stadt Aachen unter dem Motto „Abwrackprämie für alte Kaminöfen“. Die Stadt Aachen hat eine örtliche Brennstoffverordnung verabschiedet mit dem Ziel, strengere Feinstaubgrenzwerte für Kaminöfen im Bestand schneller zu erreichen als vorgeschrieben. Um einen Anreiz zu schaffen, ältere Kaminöfen durch Anlagen mit modernsten Feinstaubfiltern aus­zutauschen, wurden vom Land Nordrhein-Westfalen 80.000 Euro für eine Art „Abwrackprämie“ zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus wurden auf der Clusterjahresveranstaltung weitere innovative Zukunftstechnologien diskutiert. Ein zentrales Thema waren ressourceneffiziente Gebäude, die im Hinblick auf ihren Wasser-, Ener­gie- und Rohstoffverbrauch optimiert sind. Weitere Themen waren unter anderem die Wasserreinigung mittels Plasmatechnologie, die Herstel­lung sogenannter Biokohle sowie das „Urban Mining", worunter die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Abfallaufkommen wie beispiels­weise Elektroschrott zu verstehen ist.

Weitere Informationen zum Cluster Umwelttechnologien.NRW sind zu finden im Internet unter www.umweltcluster-nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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