Remmel: Keine Lebensmittel in den Müll

29. Oktober 2010

Minister Remmel lädt zum Runden Tisch ein: „Keine Lebensmittel in den Müll“

Verbraucherschutzminister Remmel kritisiert die Praxis vieler Handelsunternehmen, Lebensmittel in Massen wegzuwerfen. „Es ist ein ethisches, wirtschaftliches und ökologisches Problem, dass Tonnen von Lebensmitteln auf dem Müll landen“, sagt Remmel.Deswegen wird er Vertreter der Lebensmittelwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu einem Runden Tisch ins Verbraucherschutzministerium einladen.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Verbraucherschutzminister Johannes Remmel kritisiert die Praxis vieler Handelsunternehmen, Lebensmittel in Massen wegzuwerfen. „Es ist ein ethisches, wirtschaftliches und ökologisches Problem, dass Tonnen von Lebensmitteln auf dem Müll landen“, sagt Remmel. „Diese Verschwendung ist nicht nur zynisch gegenüber allen, die hungern, sie ist auch eine tägliche Vergeudung von vielen wertvollen Rohstoffen.“ Johannes Remmel wird deswegen Vertreter der Lebensmittelwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu einem Runden Tisch ins Verbraucherschutzministerium einladen. Vertreter der Landwirtschaft, der Lebensmittelproduzenten, der Händler und der Wohlfahrts- und Verbraucherschutzverbände sollen mit der Politik Lösungen erarbeiten.

Verbraucherschutzminister Remmel schlägt vier Punkte zur Neuregelung vor:
- Keine vollen Regale am Abend: „Kurz vor Ladenschluss müssen die Regale mit frischen Waren nicht mehr so voll sein wie am Morgen. Die Öffnungszeiten sind weit ausgedehnt worden. Da werbe ich auch um das Verständnis der Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt Remmel.

- Kleinere Verpackungsgrößen: „Der Trend zu Single-Haushalten muss sich noch stärker in den Regalen wiederfinden“, fordert der Verbraucherschutzminister.

- Rabatte vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums: „Wenn Lebensmittel kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums günstiger angeboten werden, werden sie eher gekauft – und müssen nicht weggeworfen werden“, sagt Johannes Remmel.

- Bessere Verteilung an die Wohlfahrtsverbände: „Es ist an der Zeit zu überlegen, wie Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden sollen, effizienter an die Tafeln weitergegeben werden können“, so der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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