5. NRW-Nachhaltigkeitstagung

Porträtfoto Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
29. September 2016

Minister Remmel: Kommunen sind unverzichtbare Partner auf dem Weg zu einem nachhaltigen Nordrhein-Westfalen

5. NRW-Nachhaltigkeitstagung betont Rolle der Kommunen bei der Umsetzung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie

Auf der diesjährigen NRW-Nachhaltigkeitstagung, die am 29.September 2016 im Schloss der Universität in Münster stattfindet, steht die Umsetzung der im Juni 2016 von der Landesregierung beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie im Mittelpunkt. In vielfältigen Themenforen werden wichtige Themen der Strategie und ihre Umsetzung diskutiert, vom Klimaschutz nach dem Pariser Abkommen über die Umweltwirtschaft und die nachhaltige Wissenschaft bis zum nachhaltigen Investieren.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Auf der diesjährigen NRW-Nachhaltigkeitstagung, die am 29.September 2016 im Schloss der Universität in Münster stattfindet, steht die Umsetzung der im Juni 2016 von der Landesregierung beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie im Mittelpunkt. In vielfältigen Themenforen werden wichtige Themen der Strategie und ihre Umsetzung diskutiert, vom Klimaschutz nach dem Pariser Abkommen über die Umweltwirtschaft und die nachhaltige Wissenschaft bis zum nachhaltigen Investieren.
 
Besonders im Fokus steht in diesem Jahr die nachhaltige Entwicklung in den Kommunen des Landes. Den Kommunen kommt in vielen Themenbereichen bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie eine besonders wichtige Rolle zu, zum Beispiel bei der Gestaltung von nachhaltigen und generationengerechten Quartieren, bei der Förderung der Nahmobilität und bei der Integration der Bildung für nachhaltige Entwicklung im gesamten Bildungssystem. Im Rahmen des von der Bundesregierung finanzierten Projekts „Global nachhaltige Kommune“ entwickeln derzeit 15 Kommunen in Nordrhein-Westfalen – darunter ländliche Kommunen, aber auch Großstädte wie Köln, Dortmund und Münster – integrierte Strategien zur Umsetzung der im September 2015 auf einem UN-Gipfel in New York verabschiedeten globalen 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Die Oberbürgermeister von Dortmund und Münster, Ullrich Sierau und Markus Lewe, sowie die Umwelt- und Baubeigeordnete von Essen, Simone Raskob, stellen die vielfältigen Aktivitäten in ihren Kommunen dar, vom Ausbau des Radverkehrs über den flächenschonenden und sozial sensiblen Wohnungsbau bis zur Stärkung des städtischen Grüns in Zeichen des Klimawandels. Die Städte, Kommunen und Kreise des Landes leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der ambitionierten NRW-Nachhaltigkeitsziele. Essen als Grüne Hauptstadt Europas 2017 hat sich dabei besonders viel vorgenommen.
 
„Die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie schafft einen Handlungsrahmen für nachhaltige Politik. Wir werden unsere Ziele in NRW und einen Beitrag des Landes zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele aber nur erreichen, wenn auch Zivilgesellschaft, Kommunen und Wirtschaft mitziehen “, sagt Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und Gastgeber der Tagung. „Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben bereits bemerkenswerte eigene Ansätze nachhaltiger Politik auf den Weg gebracht. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes stärkt die Eigeninitiative der Kommunen und verknüpft sie mit den Anforderungen der globalen Agenda 2030. Ich freue mich, dass Land und Kommunen bei der nachhaltigen Entwicklung in NRW an einem Strang ziehen und zwar parteiübergreifend!“
 
Weitere Schwerpunkte der Tagung sind ein Themenblock zur „Bedeutung der globalen Nachhaltigkeitsziele für die Wissenschaft“ mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, ein Diskussionsforum des Landesjugendrings zum Thema „Nachhaltigkeit aus Jugendperspektive“ und ein Themenblock mit Schulministerin Sylvia Löhrmann zu „Partizipation und Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
 
Nähere Informationen zur 5. NRW-Nachhaltigkeitstagung:
www.nrw-nachhaltigkeitstagung.de
 
Weitere Informationen:
NRW-Nachhaltigkeitsstrategie:
https://www.nachhaltigkeit.nrw.de/themen/nachhaltigkeitsstrategie-fuer-nordrhein-westfalen/
Projekt „Global nachhaltige Kommune NRW“ der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW: und der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“:
https://www.nachhaltigkeit.nrw.de/akteure/kommunen-nachhaltigkeit-vor-ort-umsetzen/global-nachhaltige-kommune-in-nrw/
 
Jugend forscht: Auszeichnung von Nachwuchstalenten aus NRW für ihr Engagement im Umweltschutz
 
Staatssekretär Peter Knitsch hat im Rahmen der 5. NRW-Nachhaltigkeitstagung in Münster elf Schülerinnen und Schülern den diesjährigen Sonderpreis Umwelt des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Der Preis wird jedes Jahr im Rahmen der Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ an Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren und „Schüler experimentieren“ an Kinder und Jugendliche ab der 4. Klasse bis 14 Jahre für Projekte vergeben, die mit besonderen Leistungen im Umwelt- und Naturschutz überzeugen konnten.
 
Die jungen Preisträgerinnen und Preisträger erhielten die Gelegenheit, ihre prämierten Forschungsprojekte dem Publikum der 5. NRW-Nachhaltigkeitstagung am 29. September 2016 zu präsentieren. Im Anschluss überreichte ihnen Staatssekretär Knitsch ihre Urkunden und Geldpreise. „Hier haben junge Talente mit eindrucksvollen Wettbewerbsbeiträgen gezeigt, dass sie die Entwicklung ihrer Umwelt in die Hand nehmen und selbst mit eigenen Lösungen an der Zukunftsgestaltung mitwirken wollen“, sagte der Staatssekretär.
 
Der Sonderpreis Umwelt wird seit 34 Jahren vom NRW-Umweltministerium ausgeschrieben. Mit ihm werden junge Talente honoriert, die sich forschend den Fragen eines verantwortungsvollen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen nähern und dabei besondere Leistungen für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft an den Tag legen.
 
Folgende Schülerinnen und Schüler wurden ausgezeichnet:
 
„Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre)
1. Preis (250 Euro):
Christian und Sebastian Storms, Cornelius-Burgh-Gymnasium, Erkelenz
Forschungsprojekt: „Neues Leben für die Niersquelle? Analyse und Kartierung der Gewässerbelastung im Quellgebiet der Niers an der Grenze zum Braunkohleabbaugebiet Garzweiler II mit Hilfe von GIS (Quantum GIS)“
 
2. Preis (200 Euro):
Tino Beste, Arian Bäumer, Tom Bösing, Pascal-Gymnasium Münster
Forschungsprojekt: „Die chemische Kuh – materialchemische Verwertung von biologischen Abfallstoffen“
 
3. Preis (150 Euro):
Jessica Kirchner, Gymnasium Augustinianum, Greven,
Forschungsprojekt: „Ist der symbiotische Bücherskorpion die Lösung für den Befall durch die parasitäre Varroamilbe?“
 
„Schüler experimentieren“ (ab der 4. Klasse bis 14 Jahre)
1. Preis (150 Euro):
Max Baier, Martin Schikarski, Inda-Gymnasium, Aachen
Forschungsprojekt: „Bau eines Bootes auf der Basis der Umkehrung eines magneto-hydro-dynamischen Antriebs (MHD-Generator)“
 
2. Preis (100 Euro):
Tom Bussemas, Helmholtz-Gymnasium, Bielefeld
Forschungsprojekt: „Das Maulwurfsvorkommen im Stadtgebiet Bielefeld“
 
3. Preis (75 Euro):
Marcus und Katharina Thome, Maria Sibylla Merian-Gymnasium, Krefeld
Forschungsprojekt: „Die ‚dunklen‘ Geheimnisse aus den Tiefen des Elfrather Sees“
 

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