Umweltpreis: Minister Remmel gratuliert jungen Umweltforschern

25. November 2010

Minister Remmel gratuliert jungen Umweltforschern: „Ihre Begeisterung für neue Wege soll anstecken“

Umweltminister Remmel hat elf Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen mit dem Umweltpreis des Landes ausgezeichnet. Sie hatten bei den Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ Arbeiten mit dem Schwerpunkt Umwelt eingereicht und herausragende Leistungen erbracht.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Johannes Remmel hat elf Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen mit dem Umweltpreis des Landes ausgezeichnet. Sie hatten bei den Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ Arbeiten mit dem Schwerpunkt Umwelt eingereicht und herausragende Leistungen erbracht. „Die Preisträger haben sich mit biologischer Grundlagenforschung, mit Energieeffizienz und Gewässerreinhaltung beschäftigt. Bei diesen Themen wird die Sensibilität für unsere Umwelt geweckt. Ihre Begeisterung für neue Wege, ihr Forschergeist soll anste­cken. Dieses Bewusstsein brauchen wir für nachhaltiges Handeln. Die Preisträger von heute sind die Entscheidungsträger von morgen“, sagte Umweltminister Johannes Remmel. Er lobte: „Die Arbeiten zeugen von naturwissenschaftlichem Sachverstand und großem Forscherdrang. Mein Dank gilt auch den Eltern und Lehrerinnen und Lehrern, die die Jugendlichen unterstützt haben“, so Remmel.

Eine unabhängige Jury hat alle Arbeiten aus dem Bereich „Natur und Umwelt“ gesondert bewertet. Der Sonderpreis Umwelt ist zum 28. Mal vergeben worden.

Die Träger des Landessonderpreises Umwelt:

Wettbewerb Jugend forscht (16 bis 21 Jahre):
1. Preis in Höhe von 250 Euro: David Singer aus Brakel für die Arbeit „Die Vogelwelt in Brakler Feldgehölzen und Hecken“.

In der Arbeit wurden Brutvogelkartierungen in acht verschiedenen Gehölzprobeflächen östlich von Brakel untersucht. Die Untersuchun­gen haben ein hohes Maß an Regionalbezug und greifen ein aktuelles Thema auf: Den positiven Einfluss einer gut strukturierten Agrarland­schaft auf die Vogelwelt.

2. Preis in Höhe von 200 Euro: Sebastian Klick aus Mechernich, Michael Garzem aus Euskirchen und Jens Nettersheim aus Bad Münstereifel für die gemeinsame Arbeit „Die Redox-Flow-Zelle 2.0“.
Die Preisträger haben eine Redox-Flow-Zelle entwickelt, die Energie über lange Zeiträume speichern kann, weil sie sich nicht selbst entlädt und keinen Memory-Effekt hat. Sie speichert die Energie in Flüssig­keit, hat eine hohe Lebensdauer und kann auf der Basis eines Vana­dium-Akkus preiswert Energie speichern. Die Arbeit greift mit dem Thema „Energieerzeugung und -nutzung“ ein aktuelles Thema auf.

3. Preis in Höhe von 150 Euro: Rosanne Sprute, Leon Klepzig und Dennis Lawin aus Bad Oeynhausen für die gemeinsame Arbeit „Rei­nigung EDTA-haltiger Abwässer“.
Die Arbeit zeigt, wie Abwässer, die beim Entwickeln von Fotos ent­stehen, von dem Komplexbildner EDTA befreit werden können. Das Wasser wird unter Sauerstoffeinfluss und durch Bestrahlung mit UV-Licht gereinigt. Da EDTA nur schlecht biologisch abbaubar sind, liefert das Verfahren einen Beitrag zum betrieblichen Umweltschutz.

Wettbewerb „Schüler experimentieren“ (unter 16 Jahre):

1. Preis in Höhe von 150 Euro: Cornelius Dohna, Nils Buschmann und Leander Nehring aus Bielefeld für die Arbeit „Hornissen in Bielefeld nördlich des Teutoburger Waldes im Jahre 2009“.
Die drei Schüler haben über den zufälligen Fund einer toten Hornisse Zugang zu einem klassischen Naturschutzthema gefunden. Durch Beobachtungen und Kontakte zu Naturschutzvertretern haben sie Informationen über das Vorkommen von Hornissen in Bielefeld gesammelt.

2. Preis in Höhe von 100 Euro: Ruth Borrmann aus Lauenförde für die Arbeit „Untersuchungen zum Frauenschuhbestand im Kreis Höxter zwischen 1993 und 2009“.
Ruth Borrmann ist der Frage nachgegangen, warum der Bestand der seltenen und geschützten Orchidee „Frauenschuh“ seit 1993 um die Hälfte geschrumpft ist. Ihre Ergebnisse und Beobachtungen sind Grundlage für Maßnahmenvorschläge, die den Rückgang stoppen und möglichst umkehren sollen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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