Innovation City breitet sich ins Ruhrgebiet aus

Porträtfoto von Minister Johannes Remmel
25. Oktober 2016

Minister Remmel: Gebäudesanierung im Quartier braucht gute Ideen und viele Akteure

Innovation City breitet sich ins Ruhrgebiet aus - Umweltminister Remmel bereist mehrere Projekte und macht erste Station in Gladbeck

In der Innovation City Ruhr Modellstadt Bottrop wurden bereits viele Erkenntnisse zum klimagerechten Stadtumbau gewonnen, die nun im sogenannten „Roll out“ in die Metropole Ruhr hineingetragen werden. Klimaschutzminister Johannes Remmel wird mehrere dieser insgesamt 20 Projekte besuchen.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

In der Innovation City Ruhr Modellstadt Bottrop wurden bereits viele Erkenntnisse zum klimagerechten Stadtumbau gewonnen, die nun im sogenannten „Roll out“ in die Metropole Ruhr hineingetragen werden. Klimaschutzminister Johannes Remmel wird mehrere dieser insgesamt 20 Projekte besuchen. Im Quartier Rentford-Nord in Gladbeck stehen heute neue Sanierungsansätze für einzelne Gebäude und daraus entstehende neue Geschäftsmodelle für Energieversorger im Mittelpunkt. „In Rentford-Nord gibt es wie in vielen anderen Siedlungen der Nachkriegszeit einen hohen Sanierungsbedarf und eine sehr gemischte Besitzstruktur mit einem hohen Anteil an Einzeleigentümern. Daher braucht es bei allen Maßnahmen motivierte und aktive Beteiligte, die Einbeziehung verschiedener Interessen, sowie weitere kreative Ideen für mehr Klimaschutz und Gemeinschaft im Quartier. Es müssen aber auch neue Geschäftsmodelle für Energieversorger und Eigentümer wie Wärmeliefercontracting, Mieterstrom oder Smart Meter entwickelt werden, damit sich Klimaschutz rechnet“, sagte Umweltminister Remmel in Gladbeck.

„Klimaschutz geht uns alle an, beginnt vor der eigenen Haustür. InnovationCity unterstützt unsere Klimaschutzmaßnahmen, ist ein Vorzeigeprojekt, von dem die lokale Wirtschaft, aber vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Wir steigern damit die Lebensqualität der Menschen vor Ort“, so der Gladbecker Bürgermeister Ulrich Roland.

Nach einem Rundgang durch das Quartier konnten viele Beteiligte in einem Gespräch mit Minister Remmel und Bürgermeister Roland ihre Erfahrungen und Ideen schildern. Claudia Braczko vom Runden Tisch Rentfort-Nord und Norbert Dyhringer, Quartiersmanager der AWO Rentfort, zeigten sich zuversichtlich, dass die geplante umfassende Bürgerbeteiligung beim „Roll-out“ das bereits vorhandene Engagement der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils für die „Energiewende von unten“ weiter stärken werde. Dr. Rainer Norten als einer der großen Eigentümer zeigte sich erneut bereit, in den Bestand und in die CO2-Reduktion des Quartiers zu investieren. Dr. Bernd-Josef Brunsbach betonte als Geschäftsführer der Emscher Lippe Energie die Verantwortung des Unternehmens für eine sichere und klimagerechte Versorgung mit Strom, Gas und Wärme. Burkhard Drescher, Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH nahm die genannten Vorschläge auf, um sie an die anderen Projekte weiterzugeben.

Mit dem Vorhaben, das durch den Projektaufruf „Regio.NRW – Starke Regionen, starkes Land“ im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einer Zuwendung in Höhe von 3,1 Millionen Euro gefördert wird, sollen in 20 Quartieren im Ruhrgebiet integrierte Quartierskonzepte nach Vorbild der Modellstadt Bottrop initiiert werden. Für alle ausgewählten 20 Quartiere des „Innovation City Roll out“ sollen Konzepte für eine Reduktion des CO2-Ausstoßes gemacht werden. Die Bearbeitungszeit soll in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen je Quartier voraussichtlich sechs Monate betragen.

Die Quartierskonzepte enthalten verschiedene Bausteine, die für eine erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen notwendig sind. Zusätzlich zur Grundlagenermittlung stehen das energetische Sanierungskonzept und das Energieversorgungskonzept im Zentrum der fachplanerischen Arbeit. Gleichzeitig werden pro Quartier ein Akteursaktivierungs- und Kommunikationskonzept entwickelt. Die Konzeptphase endet mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung der in den Quartieren handelnden Akteure mit dem Ziel, die entwickelten Maßnahmen im Rah­men einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung umzusetzen. Damit wird in eine möglichst zeitnah beginnende Umsetzungsphase übergeleitet.

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