Lebensmittelkontrollen: Alle Ergebnisse veröffentlichen

13. September 2010

Minister Remmel fordert: „Ergebnisse aller Lebensmittelkontrollen veröffentlichen – Smiley verbindlich einführen“

Vor der Konferenz der Verbraucherschutzminister der Bundesländer fordert Johannes Remmel, Verbraucherschutzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, mehr Transparenz bei Lebensmittelkontrollen. Er regt einheitliche Regelungen in allen Bundesländern an. Denn Transparenz schaffe Vertrauen.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Vor der Konferenz der Verbraucherschutzminister der Bundesländer fordert Johannes Remmel, Verbraucherschutzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, mehr Transparenz bei Lebensmittelkontrollen: „Die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen müssen öffentlich sein. Wir fordern ein Maximum an Transparenz.“ Dafür muss auf Bundesebene die rechtliche Grundlage geschaffen werden. Bei der Konferenz der Verbraucherschutzminister wird Nordrhein-Westfalen fordern, dass die Untersuchungsergebnisse aller Betriebe veröffentlicht werden, die mit Lebensmitteln umgehen. Dazu gehört nicht nur die Gastronomie, sondern dazu gehören zum Beispiel auch Bäckereien und Metzgereien. „Ich wünsche mir, dass wir einen einstimmigen Beschluss herbeiführen können. Er ist dann Auftrag an die Bundesregierung, die rechtliche Grundlage zu schaffen“, sagte Remmel und fügte hinzu: „Bei diesem wichtigen Thema müssen wir eine einheitliche Regelung in allen Bundesländern haben. Denn Transparenz schafft Vertrauen.“

In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits die freiwillige Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen. Etwa 400 teilnehmende Unternehmen wurden bereits mit einem Smiley ausgezeichnet, das heißt, das Ergeb­nis der amtlichen Betriebskontrollen war hier überdurchschnittlich gut. „Die Verbraucher interessiert auch, ob ein Betrieb weniger gut ist. Und dass die schwarzen Schafe veröffentlicht werden, ist auch im Interesse der Unternehmer, die ordentlich arbeiten und bei den Kontrollen gut ab­schneiden“, so Remmel: „Informierte Verbraucher sind starke Ver­braucher.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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