Minister Remmel: Ein gutes Signal für den Klimaschutz und für das Ruhrgebiet

EU-Kommission gibt die Förderung für die Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr frei

17. November 2016

​Die EU-Kommission hat die Förderung für die sogenannte Fern-wärmeschiene Rhein-Ruhr freigegeben.

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz

Die EU-Kommission hat die Förderung für die sogenannte Fern-wärmeschiene Rhein-Ruhr freigegeben. NRW-Umweltminister Johannes Remmel begrüßte diese Entscheidung: „Dass die EU diese Förderung freigegeben hat, ist ein gutes und wichtiges Signal. Gut für den Klimaschutz, weil wir mit der Brüsseler Entscheidung unserem Ziel, die mit diesem Projekt verbundenen Potenziale zur Verringerung der CO2-Emissionen zu heben, einen bedeutenden Schritt näher gekommen sind. Es ist auch ein gutes und wichtiges Signal für NRW, weil die EU die energiepolitische Weichenstellung der Landesregierung unterstützt, im Ruhrgebiet maßgeblich auf den Fernwärmeausbau zu setzen. Nicht zuletzt wird auch für andere Investoren im Bereich Fernwärme und Kraft-Wärme-Kopplung deutlich, dass die EU insbesondere auch in schwierigen Zeiten mutige Unternehmensentscheidungen belohnt. Ich hoffe, dass die Freigabe der Förderung für die Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr gemeinsam mit dem neuen Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz des Bundes dazu führt, den Investitionsstau der letzten Monate aufzulösen. Wir brauchen diese Technologie als Brückentechnologie ins Zeitalter der Erneuerbaren.“
 
Die Projektgesellschaft „Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr GmbH“ kann nun die Arbeiten am Projekt auf der Grundlage der Brüsseler Entschei-dung gezielt weiter vorantreiben. Die Freigabe umfasst eine Förderung von bis zu 100 Millionen Euro vom Land und bis zu 52 Millionen Euro von Bund.
 

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