Minister Remmel: Bewusstsein für Wertschätzung von Lebensmitteln schaffen

24. November 2014

Minister Remmel: Bewusstsein für Wertschätzung von Lebensmitteln schaffen

Verbraucherschutzminister Johannes Remmel macht sich für die Wertschätzung von Lebensmitteln und eine Vermeidung von Lebensmittelabfällen stark. Dazu hat er mit dem Runden Tisch „Neue Wertschätzung für Lebensmittel“ eine breite Allianz ins Leben gerufen, die jetzt bereits zum fünften Mal zusammen kam. Parallel dazu veranstaltete das NRW-Verbraucherschutzministerium gemeinsam mit dem deutschsprachigen Netzwerk zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen am vergangenen Wochenende eine wissenschaftliche Tagung zum Thema in Münster. „Es ist eine ökonomische, ökologische und soziale Fehlentwicklung, wenn Lebensmittel anstatt auf dem Teller in der Tonne landen. Wir müssen diese Wegwerfkultur von Lebensmitteln beenden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der Produktion und Handel ebenso mitwirken müssen wie Verbraucherinnen und Verbraucher“, erklärte Minister Remmel. Im Vorfeld der europäischen Woche der Abfallvermeidung trafen sich in Münster unter dem Tagungstitel „Von der Verschwendung zur Wertschätzung der Lebensmittel – Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Umsetzung“ über 180 Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Branchen, Forschungsfeldern und der Zivilgesellschaft, um sich mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen auseinanderzusetzen. Gemeinsam diskutierten sie Probleme und Schnittstellen in der Wertschöpfungskette, an denen besonders viele Lebensmittelabfälle anfallen. Hier ist der Dialog zwischen den Branchen besonders wichtig. Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer setzten sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Forschung, den Möglichkeiten von Monitoring sowie neuen Technologieansätzen auseinander. Verbraucherschutzminister Johannes Remmel zog eine positive Bilanz der Tagung: „Die Tagung hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, sich intensiv mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen, um ihre Verschwendung zu vermeiden. Wir müssen zum Beispiel lernen, auch kleine Schönheitsfehler zu akzeptieren. Denn die Natur kennt keine Normen und auch die dreibeinige Möhre schmeckt gut. Wir brauchen ein Bewusstsein für die Wertschätzung von Lebensmitteln und ein neues Verhältnis zu natürlichen Produkten“, so der Minister.

Breite Allianz in NRW gegen Lebensmittelverschwendung

Wissenschaftliche Tagung und 5. Runder Tisch in Münster

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Verbraucherschutzminister Johannes Remmel macht sich für die Wertschätzung von Lebensmitteln und eine Vermeidung von Lebensmittelabfällen stark. Dazu hat er mit dem Runden Tisch „Neue Wertschätzung für Lebensmittel“ eine breite Allianz ins Leben gerufen, die jetzt bereits zum fünften Mal zusammen kam. Parallel dazu veranstaltete das NRW-Verbraucherschutzministerium gemeinsam mit dem deutschsprachigen Netzwerk zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen am vergangenen Wochenende eine wissenschaftliche Tagung zum Thema in Münster. „Es ist eine ökonomische, ökologische und soziale Fehlentwicklung, wenn Lebensmittel anstatt auf dem Teller in der Tonne landen. Wir müssen diese Wegwerfkultur von Lebensmitteln beenden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der Produktion und Handel ebenso mitwirken müssen wie Verbraucherinnen und Verbraucher“, erklärte Minister Remmel.

Im Vorfeld der europäischen Woche der Abfallvermeidung trafen sich in Münster unter dem Tagungstitel „Von der Verschwendung zur Wertschätzung der Lebensmittel – Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Umsetzung“ über 180 Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Branchen, Forschungsfeldern und der Zivilgesellschaft, um sich mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen auseinanderzusetzen. Gemeinsam diskutierten sie Probleme und Schnittstellen in der Wertschöpfungskette, an denen besonders viele Lebensmittelabfälle anfallen. Hier ist der Dialog zwischen den Branchen besonders wichtig. Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer setzten sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Forschung, den Möglichkeiten von Monitoring sowie neuen Technologieansätzen auseinander.

Verbraucherschutzminister Johannes Remmel zog eine positive Bilanz der Tagung: „Die Tagung hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, sich intensiv mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen, um ihre Verschwendung zu vermeiden. Wir müssen zum Beispiel lernen, auch kleine Schönheitsfehler zu akzeptieren. Denn die Natur kennt keine Normen und auch die dreibeinige Möhre schmeckt gut. Wir brauchen ein Bewusstsein für die Wertschätzung von Lebensmitteln und ein neues Verhältnis zu natürlichen Produkten“, so der Minister.

Um eine belastbare Datengrundlage darüber zu erhalten, wie viele Lebensmittelabfälle an welcher Stufe der Wertschöpfungskette entstehen, ist es wichtig, dies genau zu ermitteln. Die Tagung zeigte erneut auf, dass diesbezüglich Forschungsbedarf besteht und die Wissenschaft oft vor verschlossenen Türen der Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und -handel steht. Auch die Entwicklung und Praxiserprobung branchenspezifischer Lösungsansätze sowie deren Verstetigung muss weiter voran gebracht werden.

Einen Überblick über laufende Forschungsprojekte vermittelte eine Poster-Präsentation auf der Tagung. Für das beste Poster wurde Christine Göbel von der Fachhochschule Münster ausgezeichnet. Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, der Verbraucherzentrale NRW, dem aid Infodienst und einer Wissenschaftsjournalistin.

Parallel zur Tagung traf sich auch der Runde Tisch „Neue Wertschätzung für Lebensmittel“. Er vernetzt in NRW-Akteure der Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft, des Einzelhandels und des Handwerks, der Gastronomie sowie Verbraucher- und Wohlfahrtsverbände. In Münster diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft darüber, wie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis weiter gestärkt werden kann.

Ziel des Runden Tisches ist es, eine Kooperation zwischen beiden Bereichen zu fördern, um so Lösungskonzepte zu entwickeln und diese in der Praxis zu erproben. „Hier müssen wir auf allen Ebenen zusammenarbeiten und den Austausch fördern, denn nur so können wir nachhaltig die Lebensmittelverschwendung reduzieren. Wir brauchen diese breite Allianz über alle Grenzen hinweg. Dabei muss eines immer klar sein: Wenn es um Lebensmittel geht, dann geht es auch immer um das Leben selbst und um unsere Achtung davor“, sagte Minister Remmel.

Eine ausführliche Tagungsdokumentation wird in den kommenden Wochen auf der Internetseite des Ministeriums http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittel/konsumwertschaetzung/index.php und des deutschsprachigen Netzwerk zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen unter www.essens-wert.net veröffentlicht.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Wilhelm Deitermann, Telefon 0211 4566-719.

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