464 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für Hochschulbereich

5. Februar 2009

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: Zusätzliche Mittel für bessere Bedingungen an Universitätsklinika, Studentenwohnheimen und Hochschulen / 464 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für Hochschulbereich

Das Innovationsministerium hat in Abstimmung mit Hochschulen und Studentenwerken festgelegt, wie die 464 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II wirksam eingesetzt werden können. „Dieses Paket ist eine weitere wichtige Zukunftsinvestition in Bildung und Wissen. Es ergänzt den Ausbau der Fachhochschulen und das Hochschulmodernisierungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen sinnvoll“,sagte Innovationsminister  Andreas Pinkwart.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das Innovationsministerium hat in Abstimmung mit Hochschulen und Studentenwerken festgelegt, wie die 464 Millionen Euro aus dem Kon­junkturpaket II wirksam zur Verbesserung der Hochschulen, Universitätsklinika, Studentenwohnheime sowie der außeruniversitären For­schungseinrichtungen im Lande eingesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der energetischen Sanierung. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: „Dieses Paket ist eine weitere wichtige Zukunftsinvestition in Bildung und Wissen. Es ergänzt den Ausbau der Fachhochschulen und das Hochschulmodernisierungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen sinnvoll.“

Für die sechs Universitätsklinika des Landes sind Maßnahmen für 200 Millionen Euro vorgesehen. Neben Neubauten – als Ersatz für energe­tisch problematische Bestandsflächen wie die medizinische Poliklinik in Bonn, das Bettenhaus für das Westdeutsche Tumorzentrum in Essen oder die Medizinische Fachbibliothek in Düsseldorf – umfasst die Planung auch die Grundinstandsetzung von OP- und Behandlungsberei­chen.

Die 33 Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhoch­schulen können 60 Millionen Euro kurzfristig für kleinere Baumaßnah­men einsetzen wie u.a. die Erneuerung von Kälteanlagen, die Anpas­sung von Fernwärmenetzen, der Umbau von Studierenden-Service-Zentren oder die Modernisierung von Kindertagesstätten. Die Verteilung richtet sich dabei nach der vorhandenen Fläche der Hochschule und der Anzahl der Studierenden in der Regelstudienzeit.

Weitere vier Millionen Euro sind eingeplant, um Schülerlabore an den Hochschulen einzurichten oder zu erweitern. Im Rahmen der Projekte der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (ZdI) sollen Schü­lerinnen und Schülern dort interessante Angebote gemacht werden, um ihr Interesse an ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fächern zu wecken oder zu verstärken.

Professor Axel Freimuth, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten und Professorin Beate Rennen-Allhoff, Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen, sind sich in ihrer Ein­schätzung einig: „Diese zusätzlichen Mittel helfen Hochschulen und Universitätsklinika, neben dem angelaufenen Modernisierungspro­gramm des Landes dringliche Baumaßnahmen kurzfristig zu realisie­ren.“

Die zwölf Studentenwerke in Nordrhein-Westfalen erhalten 120 Millio­nen Euro zur Sanierung der Studentenwohnheime. Neben Fassaden- und Dachsanierungen sowie dem Einbau moderner Fenster, Heizungen oder Gebäudetechnik können Wohnanlagen komplett modernisiert oder umgebaut werden. Der Sprecher der Studentenwerke, Günther Rem­mel: „Wir begrüßen diese Investitionen auch mit Blick auf die zu erwar­tenden steigenden Studierendenzahlen der kommenden Jahre sehr. Das sind Maßnahmen, die ohne die Förderung nicht realisierbar wären und die längerfristig die Attraktivität der nordrhein-westfälischen Stu­dienstandorte erhöhen.“

Für nordrhein-westfälische Einrichtungen der außeruniversitären For­schungsorganisationen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft sowie weiterer Landesforschungsinstitute stehen 80 Millionen Euro zur Verfügung. Sie ermög­lichen kurzfristige Investitionen im Bereich einzelner Schwerpunkte der Innovationsstrategie des Landes.

Pinkwart: „Auf dieser Basis werden wir nun mit allen Partnern die not­wendigen weiteren Schritte einleiten, um mit den ausgewählten Maß­nahmen so schnell wie möglich beginnen zu können.“

Eine Übersicht über die Mittel je Hochschule, Studentenwerk und Universitätsklinikum sowie eine Karte zur Verteilung auf die Hochschulstandorte insgesamt steht unter www.innovation.nrw.de zur Verfügung.

 

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