Frauenanteil in universitären Spitzenpositionen erhöhen

6. August 2009

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart will den Frauenanteil in universitären Spitzenpositionen erhöhen – positiver Trend / Minister Pinkwart diskutierte mit Professorinnen über Förder­möglichkeiten

„Frauen sind an den Hochschulen auf dem Vormarsch. Jetzt ist es Zeit, auch bei den Spitzenpositionen weiter aufzuholen. Wir haben das Bud­get der Hochschulen für die Frauenförderung seit 2005 um 70 Prozent erhöht und damit bereits erste Erfolge erreicht“, sagte heute Minister Pinkwart.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart will den Frauenanteil in Uni­versitären Spitzenpositionen weiter steigern. Während Frauen bei den Absolventenzahlen an den nordrhein-westfälischen Hochschulen mit 52 Prozent bereits besser vertreten sind als ihre männlichen Kollegen, liegt der Professorinnenanteil bei 16,6 Prozent. Innovationsminister Pinkwart: „Frauen sind an den Hochschulen auf dem Vormarsch. Jetzt ist es Zeit, auch bei den Spitzenpositionen weiter aufzuholen. Wir haben das Bud­get der Hochschulen für die Frauenförderung seit 2005 um 70 Prozent erhöht und damit bereits erste Erfolge erreicht.“

Seit 2005 hat sich die Anzahl der Professorinnen in Nordrhein-West­falen um 139 erhöht, was einen Anstieg der Frauenquote um 2,4 Pro­zent entspricht. Allein bei den W3/C4 Stellen ist die Anzahl der Profes­sorinnen seit 2005 um 41 gestiegen. Der Frauenanteil in dieser höchsten Besoldungsgruppe hat sich damit von 10,7 auf 12,5 Prozent erhöht. Besonders positiv ist die Entwicklung der Juniorprofessuren. 2005 gab es lediglich neun Juniorprofessorinnen in Nordrhein-West­falen, 2008 waren es insgesamt 51. Das entspricht einem Frauenanteil von 35,4 Prozent. Zum Wintersemester werden zudem erstmals insge­samt sieben Hochschulen in Nordrhein-Westfalen von Rektorinnen ge­leitet, 2005 waren es lediglich zwei. Damit liegt der Frauenanteil auf der Leitungsebene bei rund 19 Prozent.

Minister Pinkwart hatte sechs der jüngsten Professorinnen verschie­denster Fachbereiche aus Nordrhein-Westfalen zu einem Gespräch nach Düsseldorf eingeladen. Mit den Fachvertreterinnen diskutierte Pinkwart die bestehenden Angebote zur Frauenförderung an Hoch­schulen. „Auf ihrem Karriereweg haben viele der Professorinnen schon früh Förderprogramme in Anspruch genommen und den Nutzen davon überwiegend positiv bewertet. Unser Ziel ist es, für die Hochschule nun Anreize zu schaffen, solche Angebote weiter auszubauen“, so Pinkwart.

Um dieses Ziel zu erreichen, stellt das Innovationsministerium den Hochschulen 6,4 Millionen Euro zur Verfügung, im Jahr 2010 soll die Förderung auf 7,5 Millionen anwachsen. Im Vergleich dazu lag der Betrag im Jahr 2005 gerade einmal bei 3,77 Millionen Euro.

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