Minister verweist auf „Fortschritte im ständigen Prozess, Studienbedingungen und Lehre zu verbessern“

12. November 2009

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart verweist auf „Fortschritte im ständigen Prozess, Studienbedingungen und Lehre zu verbessern“ / Minister plädiert für konstruktive Debatte ohne ideologische Scheuklappen

Innovationsminister Andreas Pinkwart hat es als „dringend notwendig“ bezeichnet, das Thema Bildung dauerhaft öffentlich zu debattieren. „Bildung ist und bleibt die zentrale – auch soziale – Frage unserer Zeit.“

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat es als „dringend notwendig“ bezeichnet, das Thema Bildung dauerhaft öffentlich zu debattieren. „Bildung ist und bleibt die zentrale – auch soziale – Frage unserer Zeit.“ Angesichts aktueller Proteste von Studierendenvertre­tungen stelle sich allerdings die Frage, ob die Demonstranten tatsäch­lich in erster Linie an der Sache interessiert seien.

Die Demonstrationen, die vereinzelt auch an nordrhein-westfälischen Hochschulen stattfinden und sich mit den Protesten in Österreich soli­darisieren – wo Studienbeiträge im vergangenen Jahr abgeschafft wurden –  würden offensichtlich nicht anerkennen, „dass der ständige Prozess, die Studienbedingungen und die Qualität der Lehre fort­während zu verbessern erhebliche Fortschritte gemacht hat“, sagte Pinkwart.

Er verwies auf die stark rückläufige Anzahl der mit einem Numerus Clausus belegten Fächer (2006: 43 Prozent, heute: 31 Prozent), auf die Bemühungen zur Optimierung des Bologna-Prozesses und auf die Koalitionsvereinbarung im Bund: „Mit den zusätzlichen zwölf Milliarden Euro im Bundesbildungsetat ist auch der Hochschulpakt II endlich gesichert. Das heißt, für jeden zusätzlichen Studienanfänger bekommen die Hochschulen auch im kommenden Jahrzehnt zusätzliches Geld“, sagte Pinkwart. Unverständnis zeigte Pinkwart gegenüber der For­derung, das NRW-Stipendiensystem wieder abzuschaffen. „Das riecht ein wenig nach ideologischen Scheuklappen“, sagte der Minister.

In Nordrhein-Westfalen sind seit 2005 die Landeszuschüsse für die Grundfinanzierung der Hochschulen kontinuierlich gestiegen und liegen derzeit bei über drei Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere Landes- und Bundesmittel. Inklusive der Einnahmen aus Studienbeiträgen, die ausschließlich der Verbesserung von Studium und Lehre dienen, haben die öffentlichen Hochschulen damit in diesem Jahr über eine halbe Mil­liarde Euro mehr zur Verfügung als noch vor vier Jahren. Mit dem Stipendienprogramm, dem Ausbau der Fachhochschullandschaft, dem verbesserten Hochschulzugang für Berufstätige, kürzeren Studienzeiten und geringerer Abbrecherquote möchte Nordrhein-Westfalen das Studium auch für jene jungen Menschen attraktiver machen, die bislang nicht den Weg an eine Hochschule gefunden haben: "Bildung bietet Aufstiegschancen. Soziale Mobilität zu erhöhen ist eines der wesent­lichen Ziele unserer Hochschulpolitik", sagte Pinkwart.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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