Ostwestfalen-Lippe: Mechatronik-Forschung stärkt Region

21. April 2010

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Erster Schritt zu einem Fraunhofer-Institut in Paderborn“ / Ministerium fördert Mechatronik-Forschung mit 8,3 Millionen Euro

Das Innovationsministerium fördert den Aufbau einer Fraunhofer-Projektgruppe an der Universität Paderborn mit 8,3 Millionen Euro. „Damit stärken wir erneut den Forschungsstandort Ostwestfalen-Lippe“, sagte Innovationsminister Pinkwart.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Das Innovationsministerium fördert den Aufbau einer Fraunhofer-Projektgruppe an der Universität Paderborn mit 8,3 Millionen Euro. „Damit stärken wir erneut den Forschungsstandort Ostwestfalen-Lippe“, sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Mittelfristig soll aus der neuen Projektgruppe in Paderborn ein Fraunhofer-Institut entstehen. „Nach dem Engagement von Honda und Boeing und dem Exzellenz­cluster an der Uni Bielefeld ist dies ein wichtiger Grundstein für die Weiterentwicklung der Forschungsregion“, so Pinkwart.

Im Beisein des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Hans-Jörg Bullinger, lobte der Minister das Engagement von 19 namhaften Unternehmen für das Forschungscluster Zukunftsmeile Fürstenallee Paderborn, mit dem Landesregierung und Uni Paderborn Forschungs­projekte im Umfang von 29 Millionen Euro umsetzen. Die Fraunhofer-Projektgruppe „Entwurfstechnik Mechatronik“ wird auf der Zukunftsmeile in den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Informations­technologie und Elektrotechnik forschen. Ziel ist es, Verfahren zu ent­wickeln, um mit hoher Präzision und Zuverlässigkeit kostengünstig Produkte wie etwa Elektronische Stabilitätsprogramme, Armaturen­schalter oder Beleuchtung für Kraftfahrzeuge zu entwerfen und her­zustellen. Die Forschergruppe wird eng mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie Aachen zusammenarbeiten.

Der erneute Schub für die Forschung setzt den positiven Trend fort, den der Innovationsbericht des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirt­schaftsforschung (RWI) beschreibt. In Nordrhein-Westfalen wuchsen die Gesamtinvestitionen in Forschung und Entwicklung von 2005 bis 2007 von 8,7 auf 9,4 Milliarden Euro. Auch die Hochschulen in Westfalen seien auf einem sehr guten Weg, sagte Pinkwart. „Spitzenforschung und Kooperationen mit Unternehmen sind oft die Basis für eine Erfolgs­spirale“, so der Innovationsminister. Forschungsstarke Hochschulen locken gute Wissenschaftler an, gute Wissenschaftler locken gute Studierende an, und ein solches Umfeld wiederum ist attraktiv für Unternehmen und hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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