Vier Millionen Euro für zehn Schülerlabors in Nordrhein-Westfalen

26. Februar 2009

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart beim zdi-Jahreskongress: vier Millionen Euro für zehn Schülerlabors in Nordrhein-Westfalen / Bis 2010 entstehen landesweit 25 zdi-Zentren zur Nachwuchsförderung

Innovationsminister Andreas Pinkwart will mit vier Millionen Euro bis zum Jahr 2010 landesweit zehn moderne Schülerlabors aus- und aufbauen. Momentan gibt es bereits zwei solcher Schülerlabors an der TU Dortmund und im Kreis Mettmann, in denen jeweils bis zu 3.000 Schülerinnen und Schüler pro Jahr unter modernsten Bedingungen experimentieren können.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat beim zweiten zdi-Jah­reskongress an der TU Dortmund eine positive Zwischenbilanz der Ge­meinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi) gezogen. Pinkwart kündigte vor 500 Teilnehmern an, mit vier Millionen Euro bis zum Jahr 2010 landesweit zehn moderne zdi-Schülerlabors aus- und aufzubauen. Momentan gibt es bereits zwei solcher Schülerlabors an der TU Dortmund und im Kreis Mettmann, in denen jeweils bis zu 3.000 Schülerinnen und Schüler pro Jahr unter modernsten Bedingungen ex­perimentieren können.

„Wir haben bei der Nachwuchsförderung in den letzten 18 Monaten viel erreicht. Neun Nachwuchszentren sind bisher landesweit mit der Unter­stützung unserer Partner entstanden. Wir dürfen uns jetzt nicht ausru­hen, sondern müssen mit unserer Initiative weiter für ein technisches und naturwissenschaftliches Studium werben“, sagte Pinkwart, der Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg sieht. Im vergangenen Win­tersemester haben sich 11,5 Prozent mehr Studenten in den Ingenieur­wissenschaften eingeschrieben als im Vorjahr. Gleichzeitig kündigte Pinkwart vor dem Fachpublikum die nächsten Schritte der Nachwuchs­förderung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) an:

Bisher erreichen die MINT-Förderangebote der zdi-Partner rund 10 Pro­zent der Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen. Dieser Anteil soll bis 2010 auf 20 Prozent verdoppelt werden.

Bis 2010 entstehen 25 zdi-Zentren in den Regionen des Landes.

Ein zdi-Qualitätssiegel wird eingeführt, dass die Nachwuchsangebote in Zukunft prüft und auszeichnet.

Um den Technikunterricht an den Schulen auszubauen, werden mehr Techniklehrer ausgebildet und eingesetzt. Gemeinsam mit den Hoch­schulen Bochum, Münster und Dortmund wird ein Technik-Weiterbil­dungsprogramm für Lehrer entwickelt, das zdi mit 100.000 Euro fördert.

Für Schülerinnen werden spezielle Kurse und AGs angeboten, um die Frauenquote in technischen Studiengängen zu erhöhen.

Das Studienangebot in den MINT-Fächern wird ausgebaut. An den drei neu gegründeten Fachhochschulen entstehen ab 2009 rund 7.500 neue Studienplätze. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dualen Studienmöglich­keiten.

Innovationsminister Pinkwart: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Unser Ziel ist, die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik schon in den Klassenzimmern zu wecken. Nur dann können wir den Fachkräfte­mangel, besonders in den Ingenieurswissenschaften, in Zukunft erfolg­reich bekämpfen.“

Einen wichtigen Anteil am Erfolg der Initiative haben die regionalen Partner. Dr. Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG, betont: „Deutschland ist ein Land mit wenig Rohstoffen. Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation sind daher der Schlüssel für unsere Zukunft. Wir können es uns nicht leisten, das Potential junger Menschen ungenutzt zu lassen. LANXESS engagiert sich daher in der Bildung und Ausbildung. So haben wir bereits eine Million Euro für Schulen an unseren Niederrhein-Standorten zur Verfügung gestellt. Zu­dem haben wir dazu beigetragen, das zdi-Zentrum NEAnderLab mit ei­nem Schülerlabor auszurüsten, um so einen möglichst praxisnahen Unterricht für Oberstufenschüler zu ermöglichen.“

Derzeit gibt es in Bochum, im Bergischen Städtedreieck, in Oelde, in Rheinbach, im Kreis Mettmann, in Gladbeck, in der Region Aa­chen/Düren, im Kreis Unna sowie in Lippstadt/Soest Zentren zur För­derung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses. Bis zum Jahr 2010 sollen landesweit 25 zdi-Zentren entstehen, die für eine Re­gion oder eine Stadt Technikunterricht und Naturwissenschaft mit mo­dernsten Mitteln anbieten.

Weitere Informationen und Bildmaterial in Druckqualität: http://www.zukunft-durch-innovation.de

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.