Memorandum der nordrhein-westfälischen Universitäten zur weiteren Umsetzung des Bologna-Prozesses

26. November 2009

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart begrüßt Memorandum der nordrhein-westfälischen Universitäten zur weiteren Umsetzung des Bologna-Prozesses / Rektoren verabreden konkrete Verbesserungen und zusätzliches Lehrpersonal

Innovationsminister Pinkwart hat das von den nordrhein-westfälischen Universitäten verabredete Memorandum zur weiteren Umsetzung des Bologna-Prozesses begrüßt. Erste Erfolge etwa bei der Studiennachfrage, der Studiendauer oder den Absolventenzahlen zeigten dies.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat das von den nordrhein-westfälischen Universitäten verabredete Memorandum zur weiteren Umsetzung des Bologna-Prozesses begrüßt: „Hochschulen und Landesregierung sind sich einig: Der Bologna-Prozess ist richtig und wichtig.“ Erste Erfolge etwa bei der Studiennachfrage, der Studiendauer oder den Absolventenzahlen zeigten dies. Allerdings gebe es bei der Umsetzung auch noch Verbesserungsbedarf. „Ich begrüße es daher außerordentlich, dass die Universitäten sich heute verpflichtet haben, schnell und konkret zu analysieren, wo Korrekturen in einzelnen Fach­bereichen notwendig und möglich sind. Das ist ein wichtiger Schritt hin zur weiteren Verbesserung von Studium und Lehre“, sagte Pinkwart.

In dem Memorandum, dass die Rektoren der 14 nordrhein-westfälischen Universitäten am Vormittag im Düsseldorfer Innovationsministerium verabschiedet haben, verabredeten die Hochschulen, die während des Bildungsstreiks angesprochenen Probleme zu analysieren und notwen­dige Veränderungen in die Wege zu leiten.
Konkret vereinbarten die Universitäten zu überprüfen, ob der jeweilige Studiengang stofflich überladen ist, ob auf einzelne Prüfungselemente sowie Anwesenheitsverpflichtungen verzichtet werden kann, ohne das Gesamtqualifikationsziel zu beeinträchtigen, ob es eine den Zielen des Studiengangs angemessene Vielfalt an Prüfungsformen gibt, ob der Praxisbezug gewährleistet ist und ob die nationale und internationale Mobilität in angemessener Weise gewährleistet ist.
Die konkreten Ergebnisse sollen regelmäßig evaluiert werden, auch durch Befragung der Studierenden und Absolventen. „Wir wollen eine umfassende Bestandsaufnahme. Eine erste Bilanz soll zum Ende des Wintersemesters gezogen werden“, sagte Prof. Axel Freimuth, Rektor der Universität Köln und Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz.

Außerdem haben die Universitäten sich verpflichtet, ihre gewachsenen finanziellen Spielräume zu nutzen, um künftig verstärkt zusätzliches Lehrpersonal einzustellen. „Die Verbesserung der Betreuungsrelation berührt den Kern hochwertiger Lehre. Mit den Mitteln aus dem Hoch­schulpakt und den Studienbeiträgen ist hinreichend Geld für einen spürbaren Aufwuchs der Dozentenstellen vorhanden“, sagte Pinkwart.

Im Gegenzug versicherte Pinkwart, die Landesregierung werde die gute Finanzausstattung auch in den kommenden Jahren verlässlich gestalten. Sollte sich im weiteren Prozess herausstellen, dass es zu rechtlichen Veränderungen gerade auch innerhalb von Bund-Länder-Vereinbarungen kommen sollte, sagte Pinkwart zu, dies zu unterstützen. Außerdem erteilt das Innovationsministerium den Hochschulen eine Ausnahmengenehmigung, konkrete Verbesserungen wie etwa die Ver­ringerung von Prüfungslasten in einzelnen Studiengängen unverzüglich umzusetzen, also bereits vor der nächsten Re-Akkreditierung der Studiengänge.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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