Jeder vorhandene Studienplatz in Deutschland muss genutzt werden

11. Mai 2009

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart begrüßt Info-Kampagne des sächsischen Wissenschaftsministeriums in Nordrhein-Westfalen / „Jeder vorhandene Studienplatz in Deutschland muss genutzt werden“

Innovationsminister Andreas Pinkwart hat die heute in Düsseldorf beginnende Info-Tour begrüßt, mit der das sächsische Wissenschaftsministerium bei nordrhein-westfälischen Oberstufenschülern für ein Hochschulstudium in Sachsen werben möchte.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat die heute (5. Mai 2009) in Düsseldorf beginnende Info-Tour begrüßt, mit der das sächsische Wissenschaftsministerium bei nordrhein-westfälischen Oberstufenschülern für ein Hochschulstudium in Sachsen werben möchte.

„Ich freue mich, dass Sachsen seine Verpflichtungen aus dem Hoch­schulpakt ernst nimmt und Anstrengungen unternimmt, dass vorhandene Studienkapazitäten nicht ungenutzt bleiben. Angesichts steigender Studienanfängerzahlen und doppelter Abiturjahrgänge in Deutschland müssen alle Länder gemeinsam sicherstellen, dass jeder vorhandene Studienplatz auch genutzt wird, sagte Pinkwart.

Die Aktion des sächsischen Wissenschaftsministeriums ist Teil einer Kampagne, mit der der Freistaat im Herbst vergangenen Jahres bereits in Bayern um Nachwuchs für seine Hochschulen geworben hatte. Wäh­rend Nordrhein-Westfalen in den Studienjahren 2007 und 2008 jeweils um rund acht Prozent steigende Studienanfängerzahlen zu verzeichnen hatte, sank in Sachsen die Zahl der Erstsemester im vergangenen Stu­dienjahr um zwei Prozent.

Durch die Fortschreibung des Hochschulpakts sollen zwischen 2011 und 2015 bundesweit 275 000 zusätzliche Studienplätze entstehen. Dafür wollen Bund und Länder insgesamt rund zehn Milliarden Euro be­reitstellen. Allein Nordrhein-Westfalen erwartet in den kommenden Jah­ren 90.000 zusätzliche Studienanfänger, während im Osten Deutschlands aus demografischen Gründen deutlich weniger Abiturienten als bislang die Schulen verlassen. Finanzielle Hilfen für die neuen Bundes­länder sollen verhindern, dass dort wegen des Bevölkerungsschwunds Studienplätze abgebaut werden.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.