Bundesrat: Stipendienprogramm nach nordrhein-westfälischem Vorbild

9. Juli 2010

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart begrüßt Berliner Entscheidung für erstes bundesweites Stipendienprogramm / Bundesrat stimmt für Programm nach nordrhein-westfälischem Vorbild

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms zugestimmt. Damit kann eine der wichtigsten Neuerung im System der Studienfinanzierung der letzten Jahrzehnte bundesweit an den Start gehen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms zugestimmt. Damit kann eine der wichtigsten Neuerung im System der Studienfinanzierung der letzten Jahrzehnte bundesweit an den Start gehen.

„Ich freue mich, dass damit der Weg frei ist für eine neue Stipendien­kultur in Deutschland“, sagte der nordrhein-westfälische Innovations­minister Prof. Andreas Pinkwart. „Das Stipendiensystem ist ein wichtiger Baustein, den Hochschulstandort Deutschland für die derzeitigen Stu­dierenden und für künftige Studierende noch attraktiver zu machen. Unsere Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen zeigen sehr deutlich, dass das Stipendiensystem gerade diejenigen stärkt, die sich für die Gemeinschaft einsetzen – bei den Förderern ebenso wie bei den Studierenden. Mit dem Stipendienprogramm wird es uns gelingen, in Deutschland eine neue Stipendienkultur aufzubauen, wie sie andere Länder bereits haben und unsere Studierenden seit langem verdienen.“

Die Bundesregierung greift mit ihrem Programm auf Anregungen und Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen zurück. Das Land hatte zum Wintersemester 2009/2010 ein vergleichbares Stipendiensystem in Eigenregie erfolgreich eingeführt. Derzeit werden 1.400 Studierende mit monatlich 300 Euro unterstützt. 150 Euro kommen von privaten Spen­dern, 150 Euro vom Land. Die privaten Mittel stammen aus Stiftungen und Vereinen (43 Prozent), aus der Wirtschaft (38 Prozent) und von Privatpersonen (17,5 Prozent). Gefördert werden Studierende aller Fächergruppen, darunter Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Natur-, Sprach- und Sozialwissenschaften. Zum Wintersemester 2010/11 sollen weitere 1.200 Stipendiaten in Nordrhein-Westfalen hinzukommen. Die privaten Mittel dafür haben die Hochschulen bereits eingeworben.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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