Baubeginn: Neue Fachhochschule in Kleve

30. April 2010

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: 11.000 neue Studienplätze an Fachhochschulen sind auch neue Chancen für Bildungsaufsteiger / Heute Grundsteinlegung am Standort Kleve der neuen Fachhochschule Rhein-Waal

11.000 neue Studienplätze an Fachhochschulen sind auch neue Chancen für Bildungsaufsteiger. Das betonte Innovationsminister Pinkwart bei der Grundsteinlegung zum Bau des neuen Campus der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. Sie ist eine von vier neu gegründeten Fachhochschulen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Als erste der vier neu gegründeten Fachhochschulen hat heute die Hochschule Rhein-Waal in Kleve mit dem Bau ihres neuen Campus begonnen. Bei der Grundsteinlegung sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: „Die neuen Fachhochschulen haben eine große Bedeutung als regionale Ausbilder für dringend gesuchte Fachkräfte und als Garanten für soziale Mobilität.“ Ihren Studienbetrieb hatte die Fachhochschule an ihren beiden Standorten Kleve und Kamp-Lintfort bereits zum vergangenen Wintersemester in Übergangsgebäuden auf­genommen.

Bereits zum kommenden Wintersemester sollen an der FH Rhein-Waal 40 Professuren besetzt sein. In 16 Studiengängen werden dann knapp 900 Studierende erwartet. Ein Jahr später sollen dann 20 Bachelor- und drei Masterstudiengänge angelaufen sein. Insgesamt wird die Hoch­schule dann 2500 neue Studienplätze anbieten. „Die neuen Fachhoch­schulen leisten wichtigen Beitrag dazu, dass auch im doppelten Abitur­jahrgang jeder Studieninteressent einen Studienplatz erhält“, sagte Pinkwart.

„Der Ausbau der Fachhochschullandschaft trägt nicht nur dazu bei, dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Wir brauchen praxisnahe Studiengänge auch, um ein Studium für jene jungen Menschen attraktiv machen, die bislang nicht den Weg an eine Hochschule gefunden haben“, so Pinkwart. Vorwürfe richtete er an die Vorgängerregierung: „Unter rot-grün sind 11.000 Studienplätze an den ehemaligen Gesamt­hochschulen plötzlich nicht mehr für Studieninteressierte mit Fachhochschulreife offen gewesen. Dabei waren das klassischerweise Studienplätze für Bildungsaufsteiger. Auch diese Gruppe haben wir im Blick, wenn wir jetzt 11.000 neue FH-Studienplätze schaffen.“

Die 11.000 neuen Studienplätze verteilen sich auf die neuen Fachhoch­schule Rhein-Waal, Ruhr-West (Mülheim und Bottrop) und Hamm-Lippstadt, die neu gegründete FH für Gesundheitsberufe in Bochum sowie acht bereits bestehende Fachhochschulen. Das Land investiert für den Bau, Ersteinrichtung und Betrieb der neuen Hochschulen sowie den Ausbau der bestehenden Fachhochschulen in diesem Jahrzehnt insgesamt 1,3 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.innovation.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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