Studierende können Diskussion um Reformprozess mit voranbringen

17. November 2009

Minister Prof. Andreas Pinkwart zu Studierendenprotesten: „Studierende können Diskussion um Reformprozess mit voranbringen“ / Studie der Uni Bochum: Absolventen bewerten neue Studienabschlüsse positiv

„Ich begrüße es, wenn sich Studierende konstruktiv in den Reformprozess einbringen“, sagte Minister Pinkwart zu den heutigen Studienprotesten. Pinkwart stellt jedoch in Frage, ob es den Demonstranten tatsächlich in erster Linie um die Sache gehe und ob sie die Meinung der rund 490.000 Studierenden in Nordrhein-Westfalen repräsentieren.

 

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart zu den heutigen (17. November 2009) Studienprotesten: „Ich begrüße es, wenn sich Studierende konstruktiv in den Reformprozess einbringen.“ Pinkwart stellt jedoch in Frage, ob es den Demonstranten tatsächlich in erster Linie um die Sache gehe und ob sie die Meinung der rund 490.000 Studierenden in Nordrhein-Westfalen repräsentieren.

Eine aktuelle Absolventenbefragung der Ruhr-Universität Bochum kommt zu dem Schluss, dass die Mehrheit der Studierenden die Einführungen der Bachelor- und Masterstudiengänge positiv bewertet. Die Anzahl der Studierenden, die ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit abschließt, hat sich im Vergleich zu Magister und Diplom fast verdoppelt, von 25 beziehungsweise 27 Prozent auf 49 Prozent. Auch bei der häufig kritisierten Studierbarkeit kommt die Studie zu positiven Ergebnissen. Danach bewerten 59 Prozent der Bochumer Bachelorstudierenden die gewählten Studieninhalten als gut oder sehr gut – deutlich mehr als vor der Umstellung. Die Uni Bochum hat bereits im Jahr 2001 mit der campusweiten Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge und war damit landesweiter Vorreiter bei der Umsetzung der Reform; der befragte Abschlussjahrgang 2007 konnte daher bereits aus eigener Erfahrung über die Studiensituation in den gestuften Studiengängen berichten.

Pinkwart weiter: „Sicherlich gibt es bei der Umsetzung von Bachelor und Master an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf, den die Studierenden zu Recht einfordern. Wir sind dazu mit den Hochschulen und Studierendenvertretern laufend im Gespräch.“ Pinkwart verweist auf bereits gemachte Fortschritte in der Qualität, wie zum Beispiel die landesweit steigenden Absolventenzahlen, die stark rückläufige Anzahl der mit einem Numerus Clausus belegten Fächer (2006: 43 Prozent, heute: 31 Prozent) und die Koalitionsvereinbarung im Bund: „Mit den zusätzlichen zwölf Milliarden Euro im Bundesbildungsetat ist auch der Hochschulpakt II endlich gesichert. Das heißt, für jeden zusätzlichen Studienanfänger bekommen die Hochschulen auch im kommenden Jahrzehnt zusätzliches Geld“, sagte Pinkwart.
Weitere Informationen im Internet:
www.innovation.nrw.de    http://www.ruhr-uni-bochum.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896 4790.

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