950 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau

5. Februar 2009

Minister Oliver Wittke erhöht Programm für den sozialen Wohnungsbau auf 950 Millionen Euro

Das Land Nordrhein-Westfalen stockt das Wohnungsbauprogramm 2009 deutlich auf. „Wir reagieren flexibel auf die gestiegene Nachfrage und legen ein eigenes Konjunkturprogramm in Höhe von 950 Millionen Euro für die Bauindustrie auf“, sagte heute Bauminister Oliver Wittke.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen stockt das Wohnungsbauprogramm 2009 deutlich auf. „Wir reagieren flexibel auf die gestiegene Nachfrage und legen ein eigenes Konjunkturprogramm in Höhe von 950 Millionen Euro für die Bauindustrie auf“, sagte Bauminister Oliver Wittke am Donnerstag (5. Februar 2009) in Düsseldorf.

Das Programm setzt die Offensive für einen verstärkten Klimaschutz im Wohnungsbau fort: Nur wer im KfW-60-Standard baut, das heißt  mit einem jährlichen Energiebedarf von maximal 60 kWh pro Quadratmeter, erhält zinsgünstige Darlehen des Landes. Damit sei man Vorreiter für die im Laufe des Jahres erwartete neue Energieeinsparverordnung, betonte Wittke. Zusätzlich werden Anreize zur Förderung von Passiv­häusern geschaffen.

Weitere Schwerpunkte des Programms sind die Förderung von Eigenheimen für Familien, für die Wittke etwa 500 Millionen Euro reservieren will, sowie der barrierefreie Umbau von bestehenden Wohnungen für die Bedürfnisse von älteren und pflegebedürftigen Menschen. Außerdem unterstützt das Land den Bau von flexiblen Wohnungen für Studenten.

Bauminister Wittke unterstrich den hohen Stellenwert integrativer Förderstrategien: „Kommunale wohnungspolitische Handlungskonzepte, wie etwa von den Städten Dortmund, Duisburg, Marl oder Bergisch-Gladbach erprobt, sind der richtige Weg.“ Auch die Verknüpfung von Wohnraum- und Städtebauförderung habe sich bewährt, gerade in den Gebieten des Stadtumbau West und der Sozialen Stadt.

Im Jahr 2008 hat das Land Darlehen in Höhe von 948 Millionen Euro für rund 17.000 Wohnungen gewährt, knapp 110 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. Mit 487 Millionen Euro entstanden 7.721 Eigen­heime. Rund 460 Millionen Euro flossen in den Bau von 4.296 barriere­freien Mietwohnungen (345 Millionen Euro), 555 Wohnheimplätzen für behinderte Menschen (17 Millionen Euro) sowie in die Modernisierung von 4.447 bestehenden Wohnungen (97 Millionen Euro).

Besonders mittlere und kleine Wohnungsbaugesellschaften hätten von der Förderung profitiert, erklärte Wittke. Ganz vorne lagen Investoren aus dem karitativen und kirchlichen Bereich, aber auch die Wohlfahrts­verbände. Sie realisierten vor allem Projekte für das Wohnen im Alter, als Neubauten oder Umbauvorhaben.

Detaillierte Informationen zum Wohnungsbauprogramm 2009 und den Förderbedingungen finden Sie unter www.mbv.nrw.de im Anhang an diese Pressemitteilung.

 

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