Minister Lienenkämper: „Wohnraumförderung ist eine gesellschaftliche Aufgabe“

7. September 2009

Minister Lutz Lienenkämper: „Wohnraumförderung ist eine gesellschaftliche Aufgabe“ – Kongress „Trendwende im sozialen Wohnungsbau“

Für eine bedarfsgerechte und moderne Wohnraumförderung neuen Stils hat sich Minister Lutz Lienenkämper heute auf einem wohnungspolitischen Kongress des Bauministeriums in Düsseldorf stark gemacht.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Für eine bedarfsgerechte und moderne Wohnraumförderung neuen Stils hat sich Minister Lutz Lienenkämper heute (7. September 2009) auf einem wohnungspolitischen Kongress des Bauministeriums in Düsseldorf stark gemacht. „Wir brauchen mehr Qualität vor allem für bestehende Wohngebäude und Quartiere. Maßstab für unseren Erfolg sind lebenswerte Wohnmilieus, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht – alte Menschen genauso wie Kinder, Behinderte, Alleinlebende oder Familien“, sagte Lienenkämper vor rund 200 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

In zahlreichen Kommunen wird künftig weniger der Neubau als vielmehr der Umbau von bestehendem Wohnraum in den Vordergrund rücken. Wo die Nachfrage stagniert, wird die Qualität des vorhandenen Wohnraums entscheidend für das Quartier. „Es kommt darauf an, das Wohnangebot und -umfeld an neue architektonische, technische und ökologische Standards anzupassen“, so Lienenkämper. Er setzt auf die Kooperation zwischen Kommunen und Immobilienbesitzern. Die Wohnungsanbieter dürften sich bei ihren Rentabilitätsüberlegungen nicht nur auf ihr Bauobjekt beschränken, sondern sollten sich für die Gesamtsituation des Quartiers interessieren.

Neue Wege für eine Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privaten Investoren erprobt das Bauministerium derzeit in drei Modellversuchen. In Dortmund, Wuppertal und Köln wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren Einzel- und Kleineigentümer von Immobilien dabei unterstützt, für ihr Quartier initiativ zu werden. Dabei ging es zum Beispiel um Beratungsangebote für eine bessere Wohnungsbewirtschaftung, um die Finanzierung eines Quartierhausmeisters oder um Hilfe bei der Gründung einer Wohnungsgenossenschaft. „Die Wohnraumförderung ist eine gesellschaftliche Verpflichtung und ein Baustein der sozialen Verantwortung gegenüber Menschen mit geringem Einkommen. Unsere Förderangebote sollen auch private Investitionen anregen“, erklärte
Lienenkämper.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211/3843-1015.

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