Jahrzehnt des barrierefreien Wohnens

21. Januar 2010

Minister Lutz Lienenkämper: „Wir stehen am Beginn des Jahrzehnts des barrierefreien Wohnens“

Bauminister Lutz Lienenkämper hat private Investoren dazu aufgerufen, bei ihren Investitionen in die Wohnungen die Barrierefreiheit zum Standard zu machen. „Angesichts unserer älter werdenden Gesellschaft ist dies eine Anlage in die Zukunft. Wir stehen am Beginn des Jahr­zehnts der Barrierefreiheit“, betonte Lienenkämper.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Bauminister Lutz Lienenkämper hat private Investoren dazu aufgerufen, bei ihren Investitionen in die Wohnungen die Barrierefreiheit zum Standard zu machen. „Angesichts unserer älter werdenden Gesellschaft ist dies eine Anlage in die Zukunft. Wir stehen am Beginn des Jahr­zehnts der Barrierefreiheit“, betonte Lienenkämper.

Barrierefreie Wohnungen kommen nicht allein Seniorinnen und Senioren sowie Behinderten zugute. „Durch eine breite Tür passt nicht nur ein Rollator, sondern auch ein Kinderwagen. Und fast jeder war - beispielsweise nach einer Sportverletzung – sicherlich schon einmal in einer Situation, in der er eine ebenerdige Dusche herbeigesehnt hat“, erklärte der Bauminister.

Die Förderung von barrierefreien Wohnungen ist nur eine von mehreren Säulen, mit denen das Land sozial und zukunftsfähig ausgerichtete Wohnformen im Alter unterstützt. So fördert das Land auch Gruppen­wohnungen, in denen Menschen sich gegenseitig helfen und „in Gemeinschaft statt einsam und allein wohnen und leben können. Sie ermöglichen außerdem niederschwellige Betreuungs- und Pflege­angebote im normalen Wohnquartier“, sagte der Minister.

Durch zinsverbilligte Darlehen unterstützt das Land ferner den Neubau von kleinen Pflegeeinrichtungen mit stationärer Betreuung und die bauliche Anpassung der bestehenden vollstationären Dauerpflege­einrichtungen. Ziel ist es, die vorhandenen Großstrukturen alter Ein­richtungen mit Anstaltscharakter zu kleinteiligeren und gemeinschafts­orientierten Anlagen umzubauen.

Seit 2004 hat das Land den Neu- und Umbau von rund 5000 Pflege­wohnplätzen gefördert. Hierfür wurden bisher rund 285 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Lienenkämper: „Wir bieten damit die gebaute Voraussetzung dafür, dass in unseren Wohnquartieren gemeinsames Wohnen und Leben für alle Generationen möglich ist.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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