Chancen für Architekten, Wohnungswirtschaft und Kommunen

14. Mai 2009

Minister Lutz Lienenkämper: „Neues nachbarschaftliches Wohnen bietet Chancen für Architekten, Wohnungswirtschaft und Kommunen“

Neue Wohnformen stoßen auf ein breites Interesse bei Wohnungsunternehmen und Kommunen. Dieses Fazit zog Bauminister Lutz Lienenkämper auf der Tagung „Miteinander Bauen und Wohnen: Neue Chancen – Neue Wege“ Der Kongress wurde organisiert vom Bauministerium und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Neue Wohnformen sind kein Nischenthema, sondern stoßen auf ein breites Interesse bei Wohnungsunternehmen und Kommunen. Dieses Fazit zog Bauminister Lutz Lienenkämper am Donnerstag (14. Mai 2009) auf der Tagung „Miteinander Bauen und Wohnen: Neue Chancen – Neue Wege“ im Rheinischen Industriemuseum Oberhausen. Der Kon­gress wurde organisiert vom Bauministerium und der Architektenkam­mer Nordrhein-Westfalen und thematisierte anhand von praktischen Bei­spielen das Leben in gemeinschaftsorientierten oder generationsübergreifenden Projekten.

Immer mehr Bürger möchten beim Bauen und Wohnen neue Wege ge­hen. Die Gründe sind vielfältig: Junge Familien wollen Beruf, Kinderer­ziehung und Haushalt mit nachbarschaftlicher Hilfe besser vereinbaren; Alleinstehende suchen nach gemeinsamen Wohnformen im Alter; Bau­herren wollen ihre Wohnideen möglichst kostengünstig realisieren.

„Gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte bieten große Chancen für die Menschen als Nutzer, aber auch für Architekten, Wohnungswirtschaft und Kommunen. Sie schaffen Mehrwert in Form von sozialem Zusam­menhalt sowie Identifikation mit dem Quartier und können sogar zur Stabilisierung schwieriger Stadtteile beitragen“, erklärte Lienenkämper vor mehr als 300 Zuhörern. Mehrgenerationenhäuser wie Amaryllis eG in Bonn, das Dortmunder „Wir auf Tremonia“ oder das Projekt des Düs­seldorfer Vereins „Wohnen mit Kindern“, das einen Kindergarten mit da­rüberliegender Wohnbebauung kombiniert, genießen ein hohes gesell­schaftliches Ansehen.

„Gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte erreichen in der Regel ein ho­hes Niveau, was ihre Funktionalität und die Architekturqualität angeht“, hob Hartmut Miksch, der Präsident der Architektenkammer NRW, in sei­nem Beitrag zu der Fachtagung hervor. Bis ein solches Vorhaben reali­siert werden könne, seien intensive Abstimmungen über das notwen­dige Raumprogramm, die städtebauliche Einbindung und viele Detail­fragen notwendig. „Die Praxisbeispiele belegen, dass die Bewohner gemeinschaftsorientierter Projekte sehr zufrieden mit ihrer Wohnsitua­tion sind.“

Der Bauminister appellierte an Kommunen, Investoren und Wohnungs­bauunternehmen, stärker als bisher mit Baugruppen neue Wohnformen zu realisieren. Oft suchten sie bevorzugt Grundstücke in innerstädti­schen Lagen, zum Beispiel auf Brachflächen, die dann mit anspruchs­voller Architektur aufgewertet werden.

Die Broschüre „Neues Wohnen mit Nachbarschaft – Wohnprojekte von Baugruppen, Genossenschaften und Investoren“ dokumentiert gute Bei­spiele für gemeinschaftliches Wohnen. Sie ist als Download verfügbar unter www.mbv.nrw.de/service.

 

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