Denkmalbox soll Kindern das Fenster zur Vergangenheit öffnen

13. September 2009

Minister Lutz Lienenkämper: „Denkmalbox soll Kindern das Fenster zur Vergangenheit öffnen“

Bauminister Lutz Lienenkämper hat zum „Tag des offenen Denkmals“ heute in Salzkotten und Soest eine denkmalpädagogische Spielebox vorgestellt. Die „Denkmal-Box“ ist gedacht für den Einsatz in Schulen, Museen und Jugendeinrichtungen. Sie enthält Spiel- und Aktionsvorschläge, die sich ohne große Vorbereitung umsetzen lassen, aber auch Anregungen für längerfristig angelegte Projekte, die Lehrer und Erzieher umsetzen können.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Bauminister Lutz Lienenkämper hat zum „Tag des offenen Denkmals“ heute (13. September 2009) in Salzkotten und Soest eine denkmalpädagogische Spielebox vorgestellt. Die „Denkmal-Box“ ist gedacht für den Einsatz in Schulen, Museen und Jugendeinrichtungen. Sie enthält Spiel- und Aktionsvorschläge, die sich ohne große Vorbereitung umsetzen lassen, aber auch Anregungen für längerfristig angelegte Projekte, die Lehrer und Erzieher umsetzen können.

„Ich möchte Kinder und Jugendliche für die gebaute Umwelt interessieren und ihr Wissen über die Geschichte ihrer Stadt oder ihres Dorfes fördern. Die Denkmalbox ist dazu gut geeignet – sie hilft, das Fenster zur eigenen Vergangenheit aufzustoßen“, sagte Lienenkämper. Gerade für den Schulunterricht gebe es bisher wenig Material für die Themenfelder Architektur, Baukultur und Denkmalpflege. Die Box ist gefüllt mit zahlreichen einfachen spielerischen Ideen – zum Beispiel „Denkmal-Rallye“ oder „Alltagsgegenstände erzählen“. Darüber hinaus finden sich Bastelanleitungen, etwa für die Leonardobrücke oder für ein Ritterschild, aber auch Rezepte für eine kulinarische Reise in die Vergangenheit.

Neben Schulen richtet sich die Denkmalbox an alle, die Kindern und Jugendlichen den Denkmalschutz, das kulturelle Erbe, die Architektur und die Stadtentwicklung näher bringen möchten. Die als Karteikartensystem im DIN-A5-Format konzipierte Box umfasst die vier Themenbereiche „Denkmal allgemein“, „Stadtgeschichte“, „Industriekultur“ und „Gartendenkmäler“, ein fünfter ist in Arbeit und wird die Box demnächst ergänzen.

Alle Anregungen und Tipps, die in der Box zu finden sind, sollen Kinder und Jugendliche neugierig auf ihre Stadt und deren Geschichte machen.

„Junge Menschen können als Denkmalforscher ihre Umgebung aktiv unter die Lupe nehmen. Sie sollen ihre eigene Kulturgeschichte kennen lernen, ein Gefühl für unterschiedlichste Baumaterialien entwickeln und den Begriff der Zeit erkunden. Dazu gehört auch, schöne oder hässliche Orte in der Stadt zu entdecken und sich mit ihnen auseinander zu setzen“, erklärte Lienenkämper.

Die Denkmalbox ist kostenlos erhältlich beim Bauministerium. Kontakt: Nejlâ Biçakoglu-Murzik, Telefon 0211-3843-5243, E-Mail: Nejla.Bicakoglu-Murzik@mbv.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211/3843-1015.

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