Bei extremen Wetterverhältnissen angepasst fahren

8. Januar 2010

Minister Lutz Lienenkämper: Bei extremen Wetterverhältnissen angepasst fahren! Überregionale und gefährliche Straßen werden vorrangig geräumt

Mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen am Wochenende müssen be­sonders die Autofahrer rechnen. „Der Straßenbaubetrieb Straßen.NRW ist gut aufgestellt im Winterdienst. Bei den vorhergesagten Schneemas­sen können die Verkehrsteilnehmer aber nicht davon ausgehen, dass die Straßen immer und überall von Schnee und Eis befreit sind“, sagte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen am Wochenende müssen be­sonders die Autofahrer rechnen. „Der Straßenbaubetrieb Straßen.NRW ist gut aufgestellt im Winterdienst. Bei den vorhergesagten Schneemas­sen können die Verkehrsteilnehmer aber nicht davon ausgehen, dass die Straßen immer und überall von Schnee und Eis befreit sind“, sagte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper am Freitag (8. Januar 2010). Für Samstag haben die Wetterdienste flächendeckenden Schneefall ange­kündigt, Sturmböen können für Schneeverwehungen sorgen.

„Winterausrüstung und angemessenes Fahren sind absolute Pflicht! Nicht schaden kann eine Decke im Auto für Notsituationen, auch der Tank sollte voll sein“, riet der Minister. Autofahrer sollten sich vor Fahrt­antritt über die Verkehrslage im Verkehrsfunk oder im Internet informie­ren.

Bei extremen Wetterverhältnissen könne es passieren, dass nicht über­all alle Fahrspuren auf den Autobahnen geräumt seien. Vorrang hätten die rechte Spur und die Überholspur, der dritte Fahrstreifen und auch der Standstreifen könnten schon mal weiß bleiben. „Anstatt dass wir vier oder fünf Fahrzeuge auf einer Autobahn einsetzen, um sie auf ganzer Breite zu räumen, werden die Fahrzeuge auf mehrere Strecken verteilt und die Umlaufzeiten verkürzt“, so der Minister. Die Zielgröße der Einsatzwagen auf ihren Runden liegt bei zwei Stunden: „Theoretisch kommt der Streuwagen also alle zwei Stunden an derselben Stelle vor­bei. Bei Staus oder Unfällen kann das auch länger dauern. Dann ist die vorher geräumte und gestreute Fahrspur vielleicht schon wieder zuge­schneit“, sagte Lienenkämper.

Die Salzvorräte des Landesbetriebes Straßenbau werden voraussicht­lich für das Wochenende ausreichen. Noch rund 50.000 Tonnen Salz lagern in den Vorratshallen; etwa 70.000 Tonnen sind bislang in diesem Winter auf die Straßen gebracht worden. „Im Zweifel werden vorrangig die besonders stark befahrenen Strecken des überörtlichen Straßennet­zes, gefährliche Stellen und Steigungs- und Gefällestrecken gestreut. Darin sind wir uns auch mit den kommunalen Spitzenverbänden einig. Notfalls stellt Straßen.NRW dafür den Städten und Gemeinden Salz zur Verfügung “, betonte Lienenkämper. Dementsprechend würden Auto­bahnen, auf denen im Schnitt täglich 80.000 Fahrzeuge mehr unterwegs sind als auf den Landesstraßen, eher gestreut.

Die 2.100 Straßenwärter des Landesbetriebes Straßenbau werden auf den Autobahnen im Zweischichtbetrieb rund um die Uhr arbeiten. Aber auch auf den Bundes- und Landesstraßen werden sie nahezu rund um die Uhr im Einsatz sein. Fast 700 Streu- und Räumfahrzeuge rollen im Winterdienst. Straßen.NRW betreut 20.000 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen.

Informationen zur aktuellen und prognostizieren Verkehrslage unter www.autobahn.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843 1015.

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