12,3 Millionen Euro für den baulichen Denkmalschutz

29. April 2009

Minister Lutz Lienenkämper: 12,3 Millionen Euro für den baulichen Denkmalschutz

Mit 12,3 Millionen Euro fördert das Bauministerium im Jahr 2009 die Baudenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen. Städte und Gemeinden, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Privateigentümer, ehrenamtliche Initiativen und gemeinnützige Träger erhalten die Fördermittel, um ihre Baudenkmäler in Stand zu setzen.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Mit 12,3 Millionen Euro fördert das Bauministerium im Jahr 2009 die Baudenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen. Städte und Gemeinden, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Privateigentümer, ehrenamtliche Initiativen und gemeinnützige Träger erhalten die Fördermittel, um ihre Baudenkmäler in Stand zu setzen. „Das Land engagiert sich dafür, unser bauliches Erbe zu sichern. Davon profitieren in diesem Jahr 216 Baudenkmäler, historische Gartenanlagen und Friedhöfe“, sagte Bauminister Lutz Lienenkämper heute (29. April 2009) in Düsseldorf. „Es ist beileibe kein Luxus, Denkmäler zu erhalten. Wir brauchen sie, weil sie Geschichte und Tradition verdeutlichen und uns Orientierung und Identität geben“, so der Minister weiter.

Für insgesamt 97 Einzelvorhaben der privaten Baudenkmalpflege stellt das Land 4,4 Millionen Euro bereit. Wichtige Vorhaben sind

  • die Sanierung der Ringmauern der Burg Ravensberg in Borgholzhausen (400.000 Euro),
  • die Instandsetzung von Schloss Liedberg in Korschenbroich (170. 000 Euro),
  • die Gesamtinstandsetzung des „Schmarotzerhauses“ in Menden (80.000 Euro),
  • die Instandsetzung von Haus „Buuck“ in Rüthen (113.000 Euro),
  • die originalgetreue Wiederherstellung der Schwebebahnhaltestellen Völklinger Straße und Landgericht 1. BA (1.000.000 Euro).

4,2 Millionen Euro fließen für 73 Denkmalschutzprojekte der Gemeinden. Dazu zählen denkmalpflegerische Maßnahmen an

  • dem Aachener Tor in Bergheim (270.000 Euro),
  • Haus Hövener in Brilon (140.000 Euro),
  • der Stadtmauer in Duisburg (100.000 Euro),
  • der Drachenburg in Königswinter (130.000 Euro),
  • dem ehemaligen Garnisons-Lazarett in Minden (155.000 Euro),
  • dem Freibad in Warendorf (185.000 Euro).

Die 42 Maßnahmen der Kirchen fördert das Land mit 3,6 Millionen Euro. Neben den langfristigen Förderobjekten Aachener Dom (100.000 Euro), Kölner Dom (1.097.000 Euro) und Wiesenkirche in Soest (448.000 Euro) werden auch Restaurierungsmaßnahmen wie an der Kirche Sankt Josef in Aachen (250.000 Euro) und der Ev. Brüderkirche in Lippstadt (170.000 Euro) gefördert.

Die Bemühungen der Länder um die Erhaltung des historischen Erbes unterstützt zurzeit auch die Bundesregierung im Rahmen ihres Sonderprogramms Denkmalschutz. Für Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen hat der Bund bereits rund 5,8 Millionen Euro bewilligt. Davon profitieren unter anderem der Malakowturm „Unser Fritz“ in Herne (371.000 Euro), Haus „Buuck“ in Rüthen (284.000 Euro), die Elisabethhalle (500.000 Euro) und die Kirche Sankt Josef in Aachen (800.000 Euro).

In Nordrhein-Westfalen stehen rund 79.400 Baudenkmäler, über 5.800 Bodendenkmäler und etwa 800 bewegliche Denkmäler, zum Beispiel Lokomotiven, Schiffe und Hafenkräne, unter Denkmalschutz.

 

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