Minister Laumann: Neue Beratungsstellen Arbeit sind wichtige Anlaufstellen für ortsnahe Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsausbeutung

26. Januar 2021
Eine Frau und ein Mann im Beratungsgespräch. Auf dem Tisch steht ein Notebook.

Die Beratungsstellen Arbeit unterstützen arbeitslose und prekär beschäftigte Menschen und sind ein zentraler Baustein im Kampf gegen Arbeitsausbeutung.

Arbeit, Gesundheit und Soziales

Die Beratungsstellen Arbeit unterstützen arbeitslose und prekär beschäftigte Menschen und sind ein zentraler Baustein im Kampf gegen Arbeitsausbeutung. Anlässlich ihrer Arbeitsaufnahme zu Jahresbeginn begrüßte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann die Fachberaterinnen und Fachberater der neuen Beratungsstellen im Rahmen einer digitalen Auftaktveranstaltung am 26. Januar 2021.
 
„Es ist wichtig, dass wir Menschen ohne Arbeit oder in schwierigen Beschäftigungssituationen Angebote der Unterstützung machen. Das ist auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie fundamental. Mit den neuen Beratungsstellen schaffen wir dafür professionelle und ortsnahe Anlaufstellen”, sagt Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.
 
Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So ist die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen im Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 17 Prozent auf über 734.000 gestiegen. Nicht zuletzt haben Corona-Ausbrüche zum Beispiel in Schlachthöfen und landwirtschaftlichen Betrieben noch einmal deutlich gemacht, unter welchen inakzeptablen Bedingungen Beschäftigte teilweise arbeiten. 
 
In der digitalen Veranstaltung haben sich die Teilnehmenden über die bevorstehenden Aufgaben und Zielvorstellungen ausgetauscht und vernetzt. Zudem wurden ihnen neben Schulungsangeboten auch Beratungserfahrungen aus der Praxis vorgestellt. Als Partner im Netzwerk gegen Arbeitsausbeutung nahmen die Regionalagenturen, welche die Umsetzung des Vorhabens vor Ort unterstützen, sowie bundes- und landesgeförderte Beratungsprojekte gegen Arbeitsausbeutung teil.
 
„Die Beraterinnen und Berater haben die Erfahrung und die Kompetenz, mit den Hilfesuchenden und ihren Problemen angemessen umzugehen und ihnen weiterzuhelfen. Ich bin davon überzeugt, dass es uns gemeinsam gelingen wird, die Situation vieler Menschen in Nordrhein-Westfalen zu verbessern“, so Minister Laumann.
 
In allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen ist eine Beratungsstelle Arbeit angesiedelt. Sie sind für die Ratsuchenden vor Ort und digital erreichbar. Zusätzlich bieten sie aufsuchende Beratungen und mobile Außenberatungsmöglichkeiten an.
 
Die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen finanzierten Beratungsstellen haben am 1. Januar 2021 ihre Arbeit aufgenommen. Eine Übersicht aller Beratungsstellen Arbeit finden Sie hier.
 
 

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