Nordrhein-Westfalen fördert Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz

6. Juli 2009

Minister Laschet: „Wir müssen die Erinnerung wach halten“ - Nordrhein-Westfalen fördert Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz

„Junge Menschen müssen auch sechzig Jahre nach den schrecklichen Verbrechen von Auschwitz die Möglichkeit haben, über Verständigung und Versöhnung zwischen den Völkern zu diskutieren“, betonte Jugendminister Laschet. Aus diesem Grund fördert das Jugendministerium die internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Junge Menschen müssen auch sechzig Jahre nach den schrecklichen Verbrechen von Auschwitz die Möglichkeit haben, über Verständigung und Versöhnung zwischen den Völkern zu diskutieren“, betonte Jugendminister Laschet heute (6. Juli 2009) in Düsseldorf. Aus diesem Grund fördert das nordrhein-westfälische Jugendministerium die internationale Jugendbegegnungsstätte (IJBS) Auschwitz jährlich mit 16.100 Euro. „Jeder Generation muss die Unvergleichbarkeit des Holocaust vermittelt werden, damit Ähnliches nie wieder geschieht“, sagte Laschet. „Dazu braucht es Erinnerungsorte. Auschwitz ist der Ort, an dem das Grauen und der Schrecken der Vernichtung am bewegendsten zu erfahren sind.“

Die Jugendbegegnungsstätte Auschwitz wurde 1986 gegründet. In vier- bis fünftägigen Seminaren setzen sich Jugendliche mit dem Konzentrationslager, seiner Geschichte und den Folgen von Auschwitz auseinander. Durch Zeitzeugengespräche und ausführliche Führungen durch die Lager werden die jungen Menschen an die schrecklichen Ereignisse des Holocausts herangeführt, Begegnungen mit Gruppen aus anderen Ländern und die gemeinsame Aufarbeitung fördern den offenen Dialog über das Geschehene.

„Obwohl die Gräueltaten von Auschwitz schon mehr als 60 Jahre zurückliegen, haben sie nichts von ihrem Schrecken eingebüßt. Wir sind heute mehr denn je dazu aufgefordert, die Erinnerung daran wach zu halten. Die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz leistet hierzu einen unverzichtbaren Beitrag. Sie bringt Jugendlichen das Thema auf deren Weise näher und beschränkt sich nicht auf das Gedenken, sondern fördert auch die politische Bildung und die Völkerverständigung. Deshalb hat dieser unschätzbar wichtige Friedensdienst unsere volle Unterstützung“, so Minister Laschet.

Die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz wird von den Ländern mit 75.000 Euro gefördert, das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration übernimmt den Anteil des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 16.100 Euro. Das Projekt wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans finanziert.

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