Familienbetriebe geben der sozialen Marktwirtschaft ein Gesicht

13. Februar 2009

Minister Laschet: "Familienbetriebe geben der sozialen Marktwirtschaft ein Gesicht"

„Die Finanz- und Wirtschaftskrise macht uns noch einmal deutlich, wie wichtig eine soziale Marktwirtschaft ist, die ihre Stärke vor allem durch Familienunternehmen bekommt“, sagte heute Familienminister Armin Laschet anlässlich der Veranstaltung „Familienbetrieb – Zukunfts- oder Auslaufmodell“ in der Handwerkskammer Aachen.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Die Finanz- und Wirtschaftskrise macht uns noch einmal deutlich, wie wichtig eine soziale Marktwirtschaft ist, die ihre Stärke vor allem durch Familienunternehmen bekommt“, sagte heute (13. Februar 2009) Familienminister Armin Laschet anlässlich der Veranstaltung „Familienbetrieb – Zukunfts- oder Auslaufmodell“ in der Handwerkskammer Aachen. Minister Laschet betonte: „Familienbetriebe sind das Herz des sozialen Gefüges. Die enge Bindung an Mitarbeiter und Kunden sind die Basis ihres nachhaltigen Erfolges.“

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass es in Nordrhein-Westfalen über 700.000 inhabergeführte Unternehmen gibt. „Eine Zahl, die deutlich macht, dass Familienbetriebe nicht nur ein Stück Unternehmenskultur sind, sondern vor allem eins: ein riesiger Wirtschaftsfaktor“, so Laschet. 

Familienunternehmen stehen schon heute im Wettbewerb mit Großunternehmen um hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Ihre Personalpolitik muss sich neuen Fragen und Anforderungen in besonderer Weise stellen - auch dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gerade in Handwerksbetrieben spielen diese Überlegungen eine große Rolle. Ihre Familienorientierung in der Eigentümer- und Leistungsstruktur setzt sich oft nahtlos im Umgehen mit den Beschäftigten und ihren familiären Belangen fort. So haben sich auch zahlreiche Handwerksbetriebe in Nordrhein-Westfalen von der berufundfamilie GmbH prüfen lassen und ihre Familienfreundlichkeit in einem Auditierungsverfahren unter Beweis gestellt.

Im Rahmen des Wettbewerbs „familie@unternehmen.NRW“ führt die Handwerkskammer Münster ein Projekt zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit zum Thema „Generationsübergreifende Familienfreundlichkeit in handwerklichen klein- und mittelständischen Unternehmen“ durch. Handwerksunternehmen sollen so für den betriebswirtschaftlichen Nutzen eines familienfreundlichen Personalmanagements sensibilisiert werden.

Auch die Stadt Aachen war erfolgreich beim Wettbewerb „familie@unternehmen.NRW“. Mit der Einrichtung eines Familienservicebüros entsteht eine Koordinationsstelle, welche die vielfältigen familienbezogenen Dienstleistungen in der Stadt Aachen für Unternehmen vernetzt, anbietet und erweitert. Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, ihren Beschäftigten schnell und unbürokratisch zu helfen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gewährleisten oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben besser meistern zu können.

Beide Projekte gehören zu den Gewinnerprojekten des Wettbewerbs und werden am 4. März 2009 bei der Prämierungsveranstaltung "Innovative Unternehmen in Nordrhein-Westfalen - Familie kommt an!" ausgezeichnet. „Familienbewusste Personalpolitik ist und bleibt ein wichtiger Faktor und der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens -sowohl bei der Rekrutierung neuer Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt als auch um Beschäftigte langfristig an das Unternehmen zu binden und in ihrer Arbeit optimal zu motivieren“, betonte Minister Laschet.

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